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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tanzen und trommeln wie in Afrika
Zwischenüberschrift:
Kinder erkunden die Kulturen der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Ruf der afrikanischen Trommeln lockte jetzt Kinder in die Räume der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an der Spindelstraße, die für den Wettbewerb " Meine, deine und unsere Stadt Osnabrück" unterwegs sind. Sie besuchen verschiedene Vereine, in denen sich Migranten versammeln und organisieren. Beim afro-deutschen Verein erfuhren die Kinder und viele Erwachsene, wo die Wiege der Menschheit liegt.
Afrikanisches Essen, Kleidung, Musikinstrumente, Schilder und Speere lernten die Besucher kennen, die zum afro-deutschen Verein kamen. Deren Vorsitzende Astrid Kleis empfing sie in einem traditionellen afrikanischen Gewand. Sie lernte den Schwarzen Kontinent durch verschiedene soziale Projekte kennen. Dabei traf sie auch ihren Mann. Mittlerweile ist daraus eine afro-deutsche Produktion entstanden: ihr fünfjähriger Sohn.
Das Ziel des Vereins ist, einen Treffpunkt für afro-deutsche Familien zu bilden. Es wird über traurige Themen wie Rassismus, aber auch über freudige Dinge wie die afrikanische Kultur gesprochen. " Und die wollen wir den Osnabrückern gerne vorstellen", sagte Astrid Kleis.
Das Kennenlernen anderer Kulturen steht auch im Mittelpunkt des Wettbewerbs " Meine, deine und unsere Stadt Osnabrück". Einmal im Monat besuchen etwa 40 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren Vereine, in denen Osnabrücker mit Migrationshintergrund Mitglied sind. Ihre Vorfahren stammen aus Europa, Asien und Afrika. " Das Ziel war, Kindern bei der Integration zu helfen. Über die Kinder sollen die Erwachsenen mit integriert und Hemmschwellen gebrochen werden", erklärte Miroslaw Rafinski vom Integrationsreferat.
In den prall gefüllten Räumen der AWO tummelten sich Menschen aus verschiedenen Nationen. Der Togoer Alfa Traoré erklärte ihnen, wo sie alle ihren Ursprung haben: in Afrika. Gebannt lauschten große und kleine Zuhörer seinem Vortrag, in dem er erklärte, dass die ersten Menschen vor sechs bis sieben Millionen Jahren in Ostafrika lebten.
Alfa Traoré erläuterte seinem gemischten Publikum zudem, weshalb die Menschen unterschiedliche Farben haben: " Sie haben sich durch Wettereinflüsse und Mutationen gebildet. Im Norden gibt es helle und im Süden eher dunkle Hautfarben." Später zeigte er den Kindern noch, wie sie afrikanisch tanzen können.
Max Wladyka (9) und Kaan Göbül (9) waren sich einig. Sie fanden den afrikanischen Nachmittag toll. Das Trommeln hat ihnen ganz besonders gefallen. Die bunten Kleider und das afrikanische Essen hinterließen auch einen guten Eindruck. Max ist schon eine Experte auf dem Gebiet: " Ich kenne die Afrikaner schon. Für mich ist das ganz gewöhnlich."
Bildtext: Besuch beim afro-deutschen Verein: Dort brachte der gebürtige Togoer Alfa Traoré den Kindern einen afrikanischen Tanz bei. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tw


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