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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kürzere Takte rücken in die Ferne
Zwischenüberschrift:
Studentenvertreter der Uni lehnen Vorschlag der Stadtwerke für Linie 21 ab
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Weil die Buslinie 21 bei Studenten und Mitarbeitern von Uni und FH gut angenommen wurde, wünschen sich Studentenvertreter eine Erhöhung des Fahrttaktes und mehr Plätze zu den Stoßzeiten. Ein entsprechendes Angebot der Stadtwerke lehnte das Studentenparlament der Uni jetzt jedoch ab.
Bereits kurz nachdem die Linie 21, die sogenannte Hochschullinie, 2007 eingeführt worden war, herrschte während der Fahrten großes Gedränge in und an den Bussen. Besonders morgens und abends, aber auch in der Mittagszeit war die Linie beliebt, die zwischen Hauptbahnhof, Westerberg und Schloss pendelt. Gemeinsam machten sich die Studentenvertretungen beider Hochschulen (AStA) für eine Erhöhung der Taktzahl und der Kapazitäten stark.
Doch jetzt scheint eine Lösung für die überfüllten Busse in die Ferne gerückt: Das Studierendenparlament (Stupa) der Universität hat ein entsprechendes Angebot der Stadtwerke abgelehnt. Diese hatten vorgeschlagen, die Busse morgens und abends alle zehn Minuten fahren zu lassen und mittags zusätzliche Fahrten für einen zeitgerechten Ortswechsel zwischen den Hochschulstandorten anzubieten.
Dafür sollte jeder Student pro Semester 4, 50 Euro zusätzlich für das Semesterticket zahlen, das ihm die Nutzung der Busse der Stadtwerke erlaubt.
Der AStA der Fachhochschule hat diesem Vortrag zugestimmt. Aus Sicht der FH-Vertreter sind die Stadtwerke den Forderungen der Studierenden weit entgegengekommen.
Das Uni-Stupa befand jedoch, dass der bessere Service die Preiserhöhung nicht rechtfertige. Bislang kostete das Semesterticket jeden Studenten 30 Euro pro Semester. Mit der Neuerung würden die Studenten fast ein Sechstel mehr zahlen, ohne ein Sechstel mehr Service zu bekommen, merkte ein Student an, nachdem zwei Mitarbeiter der Stadtwerke das neue Konzept in einer Sitzung des Uni-Stupa vorgestellt hatten.
" Wir sind von 16 300 Studenten ausgegangen, die derzeit an den beiden Hochschulen Osnabrücks eingeschrieben sind", sagt Katrin Hofmann, Sprecherin der Stadtwerke. Das Angebot sei sehr knapp kalkuliert gewesen, betont sie.
Die Stupa-Mitglieder der Uni bedauern in einer Pressemitteilung, dass kein Vertreter des FH-AStA oder des FH-Stupa anwesend gewesen ist, um deren Sicht der Dinge darzulegen. Der AStA der FH hingegen moniert in einer Mitteilung, nicht zu dieser Sitzung eingeladen gewesen zu sein. Gern hätte ein Vertreter beispielsweise die Dringlichkeit der Anschaffung eines sogenannten Maxi-Train dargelegt.
Der zuständige Vertreter des Uni-AStA ist erkrankt und für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Hier das Angebot der Stadtwerke im Überblick: Verdichtung auf einen Zehn-Minuten-Takt vom Hauptbahnhof Richtung Westerberg von 7.20 bis 10 Uhr; Verdichtung auf einen Zehn-Minuten-Takt vom Westerberg in Richtung Hauptbahnhof von 15.45 bis 18.15 Uhr; weitere zusätzliche Fahrten passend für den zeitgerechten Ortswechsel zwischen Westerberg und Schloss am Mittag.

Bildtext:

Viel los ist vor allem morgens und abends in und an den Bussen der Linie 21. Einen Vorschlag der Stadtwerke zur Verbesserung der Situation lehnten Studierendenvertreter der Universität aus Kostengründen ab.

Archivfoto: Jörn Martens
Autor:
mlb/fhv


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