User Online: 1 | Timeout: 01:32Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Holzhaus war eine Spende aus Schweden
Zwischenüberschrift:
60 Jahre Kindertagesstätte Schinkel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein schwedisches Fertighaus ganz aus Holz stand am Anfang des Kindergartens in der Wesereschstraße: Hilfsorganisation " Rädda Barnen" hatte das " Schwedenheim" im Jahr 1949 gestiftet. Die städtische Kindertagesstätte Schinkel feiert nun ihr 60-jähriges Bestehen am 6. Juni von 14 bis 18 Uhr mit einem " Begegnungsfest" für den ganzen Stadtteil.
Einzelhändler des Stadtteils Schinkel, Ausbildungsstätten, Schulen, Feuerwehr, Polizei und weitere Einrichtungen, die die Arbeit der Kita unterstützen, sind an diesem Nachmittag mit unterschiedlichen Aktionen für die Kinder da. Zum Beispiel backt eine Bäckereikette den längsten Butterkuchen in Schinkel, und eine Märchenerzählerin stellt schwedische Märchen vor. Damit erinnert sie an die Verbundenheit der Kita mit dem Land Schweden.
Die Kindertagesstätte Schinkel wurde 1949 von der schwedischen Hilfsorganisation " Rädda Barnen" als Stiftung an die Stadt Osnabrück übergeben. " Rädda Barnen" wurde 1919 unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges gegründet und setzt sich bis heute für die Rechte von Kin-dern ein. Anliegen der Stiftung ist es, das " Leben und das Miteinander von Kindern und Eltern unabhängig von Herkunft, Nationalität, Weltanschauung oder Religion zu fördern".
Das Schwedenhaus hatte übrigens sogar eine Sauna im Keller die aber wegen der damaligen Energieknappheit oder auch aus moralischen Bedenken von den Kindern nie benutzt wurde. 1972 hatte das Holzhaus dann nach jahrelanger drangvoller Enge endgültig ausgedient. An seiner Stelle entstand der heutige 700 Quadratmeter große Flachdachbau an der Wesereschstraße.


Anfang der Liste Ende der Liste