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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fraktionen: Gut für die Umwelt und den Standort
Zwischenüberschrift:
Reaktionen auf das Kraftwerk-Projekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die vier großen Fraktionen im Stadtrat begrüßen die Kraftwerks-Pläne einige euphorisch, andere mit deutlicher Zurückhaltung.
Zu den Euphorischen zählt CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde. Das Projekt werde eine " sehr, sehr große Umweltentlastung bringen" und den Kohlendioxid-Ausstoß deutlich verringern. Mindestens genauso wichtig sei das Signal, das von dieser Investition ausgehe: " Ahlstrom bekennt sich damit auch langfristig klar zum Standort Osnabrück. Das ist gut für die Arbeitsplätze und gut für die Stadt."
Die SPD-Fraktion hat das Projekt noch nicht abschließend beraten. Die Grundtendenz sei durchaus positiv, sagte Fraktionschef Ulrich Hus, denn die Umwelt werde deutlich entlastet. " Ich bin froh, dass Rot-Grün damals das Wuppertal-Gutachten zur CO2 - Reduzierung durchgesetzt hat", sagte Hus. Das Kraftwerk wäre ein großer Schritt zur CO2 - Verringerung. Die Investition wertete auch er als Bekenntnis zum Standort. Einer Ausdehnung der Kapazitäten bei Herhof erteilte er eine Absage. In der SPD gibt es auch Vorbehalte wegen der Herhof-Vorgeschichte und des Versprechens, keine EBS-Verbrennung in der Stadt zu erlauben.
Michael Hagedorn (Grüne) weist darauf hin, dass Ahlstrom jetzt ein nach der Großfeuerungsanlagenverordnung von 1983 genehmigtes Kraftwerk betreibt. Die lässt im Vergleich zur aktuellen Bundesimmissionsschutzverordnung erheblich höhere Schadstoffemissionen zu. Besserer Umweltschutz, CO2 - Reduktion um bis zu 60 000 Tonnen und die Standortsicherung – " sofern keine gravierenden, bisher nicht erkennbaren Probleme auftauchen, wäre dieser Weg also zu begrüßen", erklärte Hagedorn.
Eine " sinnvolle Geschichte", sagte der FDP-Chef Thomas Thiele zu den Plänen. Für die CO2 - Bilanz sei ein solches Kraftwerk " das Beste, was Osnabrück passieren könnte". Die Schadstoffbelastung sei unproblematisch. Als großen Gewinn für Osnabrück wertet die FDP, dass Herhof dadurch rentabler arbeiten könnte. Nur so seien die Müllgebühren auch weiterhin auf niedrigem Niveau zu halten. So viel ist für Thiele sicher: " So billig werden wir nie wieder davonkommen."
Autor:
hin/rll


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