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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verantwortung tragen
Zwischenüberschrift:
GidW: Individuelle Stärken werden gefördert
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
swa Osnabrück. Das Leitbild des Gymnasiums in der Wüste (GidW) orientiert sich an dem Pädagogen Hartmut von Hentig: " Die Menschen stärken, die Sachen klären." Hauptanliegen sei qualifizierter Unterricht mit möglichst individueller Förderung aller Schüler, sagt Schulleiter Christoph Schüring: " Darüber hinaus ist es Anliegen vieler Vorhaben, gezielt persönliche Stärken durch die Übernahme von Verantwortung weiterzuentwickeln."
Zum Teil stehen diese Projekte mit dem Unterricht in direkter Verbindung. Verschiedene Musikgruppen, Theater- und Filmprojekte werden Schülern mit künstlerisch-musischen Neigungen gerecht, Umfrageprojekte, ein vielfältiges Wettbewerbsangebot wie " Mathematik ohne Grenzen" oder " Die lange Nacht der Mathematik" und verschiedene naturwissenschaftliche Projekte den mehr mathematisch-naturwissenschaftlich Begabten.
Das Angebot an ausländischen Schulpartnerschaften sowie projektgebundene Studienfahrten richtet sich an sprachlich Interessierte und trägt dem Titel " Europaschule" Rechnung. An Schüler mit Organisationstalent richtet sich etwa das Angebot, eine Grundschul-AG zu leiten oder sich in der PC-Senioren-AG zu engagieren. Vielfältige Sport- und AG-Angebote richten sich an alle Schüler.
Als besonderes Projekt hebt Schulleiter Schüring die Gärten der Weltreligionen hervor. Der christlich-jüdische Paradiesgarten sei ein Ort der Versammlung, etwa bei der Einschulungsfeier, darüber hinaus gebe es den fernöstlichen sowie den islamischen Garten. Offenheit für den Austausch mit anderen, für die Entwicklung der eigenen Identität, aber auch für die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel sei entscheidendes Anliegen. Im Rahmen einer AG würden öffentliche Führungen angeboten, die Gärten seien zudem in Pausen für alle Schüler zugänglich. Interkulturelles und interreligiöses Lernen trage letztendlich auch zu einer Atmosphäre des Vertrauens und fürsorglichen Miteinanders bei.

Bildtext:

Per Handschlag begrüßten die Wüsten-Gymnasiasten neulich Bundespräsident Horst Köhler, der ihre Schule besuchte.

Foto: Klaus Lindemann


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