User Online: 1 | Timeout: 18:21Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neue Chefin in der Wärmestube
Zwischenüberschrift:
Schwester Clemensa geht nach Hamburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In der Wärmestube hat sich das Personalkarussell gedreht. Schwester Clemensa, seit 2003 Chefin der Obdachlosen-Einrichtung, wurde vom Orden der Thuiner Franziskanerinnen nach Hamburg berufen. Neue Leiterin wird Schwester Antoinette (63) aus dem Emsland.
Schwester Clemensa wird in Hamburg die Alimaus leiten, ein großes Hilfszentrum für Wohnungslose, in dem ebenso wie in der Wärmestube in Osnabrück kostenlose Essen ausgegeben und Hilfen fürs Überleben auf der Straße gegeben werden. Ihre Aufgaben bleiben die gleichen, nur dass alles eine Nummer größer ist: Statt 50 bis 70 Gäste wie in Osnabrück werden in der auf St. Pauli gelegenen Alimaus mittags 200 bis 300 Menschen beköstigt, am Monatsende bis zu 500. " Jetzt ist es vorbei mit dem schönen Osnabrück", sagte Schwester Clemensa.
Die neue Leiterin ist Krankenschwester, sie hat 15 Jahre als Gemeindekrankenschwester in Schmitten/ Oberreifenberg im Taunus für den Orden gearbeitet. Die Hilfe für Wohnungslose ist für sie ein neues Aufgabenfeld. " In der Gemeindestation ging es nicht nur um Medizin und Pflege, sondern um Alkohol, Gewalt, Geldmangel und damit um viele Probleme, die auch bei der Arbeit in der Wärmestube eine Rolle spielen", sagte Schwester Antoinette. " Aber ich habe es gern getan, und mit dieser Einstellung komme ich auch nach Osnabrück."
Die neue Leiterin teilt ihre Aufgaben mit den Schwestern Josefo und Rudolfinis, die seit zehn Jahren in der Wärmestube an der Bramscher Straße arbeiten. Schwester Antoinette stammt aus Vinnen im Altkreis Meppen. Vor ihrem Wechsel in den Taunus arbeitete sie in der Sozialstation Melle.
Die Wärmestube ist täglich außer sonntags für Wohnungslose und andere Bedürftige geöffnet. Die Hilfsstelle besteht seit 1981, sie wurde als Einrichtung des ehemaligen Franziskanerklosters an der Bramscher Straße von Bruder Otger gegründet und ging 1999, im Jahr nach seinem Tod, in die Hände der Thuiner Franziskanerinnen über.
www.waermestube-os.de »

Bildtext: Chefinnen der Wärmestube (von links): Schwester Rudolfinis, die neue Leiterin Schwester Antoinette, Schwester Clemensa und Schwester Josefo. Foto: Jens Lintel
Autor:
jel


Anfang der Liste Ende der Liste