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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fairer Handel für ein besseres Klima
Zwischenüberschrift:
Zum Weltladentag besuchte Oberbürgermeister Pistorius das Aktionszentrum 3. Welt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Fairer Handel schafft gutes Klima." Das klingt zweideutig, und so ist es auch gemeint. Unter diesem Motto öffnete das Aktionszentrum 3. Welt an der Bierstraße zum 14. Weltladentag seine Tür. Prominentester Gast war Oberbürgermeister Boris Pistorius, der klimafreundlich und fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Kuchen und Kekse probierte.
Der Weltladen ist eines von zwei Beinen des gemeinnützigen Vereins Aktionszentrum Dritte Welt in Osnabrück. Er dient neben dem Umsatz fair gehandelter Waren auch als Ansprechpartner für Bürger, die sich mit dem Zusammenhang zwischen fairem Handel und Klimaschutz auseinandersetzen.
Dafür leistet der Verein Bildungsarbeit über Projekte, zum Beispiel an Schulen. Pistorius, der selbst gelegentlich, wie er sagte, fair gehandelte Produkte kauft, lobte die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Vereins mit der Stadt. Auch wenn dieser schon mal Sand im Getriebe der Stadt sei, wie Vorstands- und Gründungsmitglied Franz Wirtz meinte, so habe Sand ja oft auch eine reinigende Wirkung, gab Pistorius schmunzelnd zurück.
Wie denn der faire Handel sichergestellt sei, wollte der Oberbürgermeister noch wissen. Geschäftsführerin Anja Pauls erklärte, dass Welthandelsorganisationen durch die Importeure oder externe Firmen die Waren mit Transfersiegeln nach ihren Standards zertifizierten.
Dass fair gehandelte Produkte bei gleicher Qualität nicht unbedingt teurer als Vergleichsprodukte sind, darüber waren sich Pistorius und Wirtz einig. Bildungsreferent Reinhard Stolle hob hervor, dass sogar eine leichte Umsatzsteigerung in den vergangenen Jahren zu verzeichnen sei. Die erwirtschafteten Überschüsse flössen in die Bildungsarbeit, erklärte Wirtz.
Über den Zusammenhang zwischen fairem Handel und Klimaschutz informierte Dirk Steinmeyer, der als Nord-Süd-Berater Dritte-Welt-Läden überregional unterstützt, berät und Verbindungen schafft.
Fairer Handel schaffe in den Anbauländern der Dritten Welt Kooperativen, die den Kleinbauern durch langfristige Lieferverträge Planungssicherheit gäben. Dadurch könnten die Anbauer in Klima und Umweltschutz investieren und brauchten die Natur nicht noch weiter auszubeuten.

Bildtext: Vom Rathaus ist es nicht weit zum Aktionszentrum 3. Welt. Oberbürgermeister Boris Pistorius (Mitte) informierte sich über das Angebot. Von links: Geschäftsführerin Anja Pauls, Bildungsreferent Reinhard Stolle und Nord-Süd Berater Dirk Steinmeyer, ganz rechts Franz Wirtz, Vorstands- und Gründungsmitglied des Vereins. Foto: Elvira Parton
Autor:
bba


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