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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke senken Gaspreise
Zwischenüberschrift:
Hülsmann: Fixpreiskunden dennoch Gewinner der Gaswette
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück senken zum 1. Juli zum zweiten Mal in diesem Jahr die Gaspreise. Die Gaspreise reduzieren sich um netto 0, 37 Cent pro Kilowattstunde (kWh), das entspricht einer durchschnittlichen Senkung von 6, 4 Prozent. Die gute Nachricht für die rund 15 000 Fixpreiskunden der Stadtwerke: Sie dürften dennoch Gewinner der viel diskutierten " Gaswette" bleiben.
Trotz der doppelten Preissenkung in 2009 bleiben die rund 15 000 Fixpreiskunden weiter im Preisvorteil. Gut ein Drittel der Stadtwerke-Gaskunden hatte das Fixpreisangebot zum 1. September 2008 angenommen: Über die Laufzeit von 13 Monaten beinhaltet der Tarif einen Preisvorteil von netto 0, 2 Cent pro Kilowattstunde im Vergleich zu den zu diesem Zeitpunkt gültigen Preisen. Die Fixpreiskunden hätten in den verbrauchsstarken Wintermonaten von diesem Preisvorteil profitiert. Dieser Vorteil dürfte in den verbrauchsarmen Monaten bis zum Ende des Zeitvertrages nicht aufgezehrt werden. Bei einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden sparen Fixpreiskunden bis Ende September 2009 knapp 20 Euro gegenüber Kunden ohne Fixvertrag.
" Die Tendenz der sinkenden Gaspreise zeigt: Die oft kritisierte Ölpreisbindung funktioniert auch in Gegenrichtung", erläutert Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. Die Stadtwerke hatten zum 1. April die Gaspreise um durchschnittlich 7, 3 Prozent gesenkt und geben jetzt, drei Monate später, ihre weiter gesunkenen Bezugskosten an ihre Kunden weiter. So zahlt ein Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden künftig jährlich 87 Euro weniger.
Weitere Gaspreissenkungen seien im Jahr 2009 noch möglich. Hülsmann: " Wenn die Ölpreise auch in den kommenden Monaten auf dem aktuell niedrigen Niveau verbleiben, dann können wir zu Beginn des vierten Quartals, also zum Start der Heizperiode, unsere Verkaufspreise noch ein weiteres Mal reduzieren."


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