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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Briten-Häuschen im Grünen für 115 000 Euro
Zwischenüberschrift:
Vorrang für Familien – Festpreis mit Punktesystem
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Start frei für die nächste Runde in der Vermarktung der Briten-Wohnungen: In der Dodesheide stehen ab sofort die ersten Häuser speziell für Familien zum Verkauf. Die Preislage: 115 000 bis 126 000 Euro für eine Doppelhaushälfte mit 120 Quadratmeter Wohnfläche.
Es ist nach den Häusern am Westerberg der zweite Komplex ehemaliger Militärwohnungen, der auf den Markt geworfen wird. Allerdings steht die Vermarktung der zwölf Doppelhaushälften in der Dodesheide unter besonderen Vorzeichen: Sie sollen ausschließlich an Familien mit Kindern verkauft werden. Darauf hatte die Stadt gedrängt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die die Briten-Liegenschaften im Auftrage des Bundes verwaltet, ein bislang nicht erprobtes Vergabesystem abgetrotzt. Es bevorzugt Familien.
Die Preise sind nicht verhandelbar. Die Bima ist gesetzlich gezwungen, den Verkehrswert als Festpreis anzusetzen. " Wir haben keinerlei Spielraum", sagte gestern Jürgen Hohmann, Leiter Verkauf der Bima-Außenstelle Oldenburg. Falls der Markt die Häuser zu den Festpreisen nicht annimmt, müssten etwaige Preisnachlässe eigens durch den Bundestag genehmigt werden.
Die Doppelhaushälften am Ickerweg und an der Ellerstraße mit 120 Quadratmeter Wohnfläche und Grundstücken von 530 bis 600 Quadratmetern kosten zwischen 115 000 und 126 000 Euro. Die etwas kleineren Einheiten mit 116 Quadratmeter Wohnfläche und 440 Quadratmeter Grundstück stehen für 106 000 bis 111 000 Euro zum Verkauf. Ein Einfamilienhaus am Klosterkotten bietet die Bima für 153 000 Euro an. Die Häuser stammen aus den 50er-Jahren, sind laufend modernisiert worden und voll unterkellert. Die Haus-Gutachten stehen ab heute im Internet (www. konversion-osnabrueck.de).
Den Zuschlag erhält, wer die meisten " Familienpunkte" sammelt. Für jedes Kind unter 16 Jahren gibt es zwei Punkte. Weitere Punkte werden bei Behinderungen von Familienmitgliedern, für Pflege von Angehörigen oder besondere Härte vergeben. Die Bewerbungsfrist endet am 3. Juni.
Oberbürgermeister Boris Pistorius, der gestern die Wohnungen zum ersten Mal von innen sah, ist überzeugt, dass sich Interessenten finden werden. Die Lage sei für junge Familien ideal: " Man ist in zehn Minuten mit dem Fahrrad in der Innenstadt. Schule, Ärzte, Läden alles in der Nähe. Und rundherum ist es grün und ruhig."
Die Vermarktung geht am 30. Mai mit 20 Häusern in den Komponistenhöfen am Westerberg weiter. Außerdem sollen noch in diesem Monat die Mehrfamilienhäuser am Fasanenweg mit insgesamt 48 Wohneinheiten überregional im Paket angeboten werden. Damit wären dann 200 der 740 ehemaligen Britenwohnungen auf dem Markt.
Die Nachfrage nach den Häusern in den Wissenschaftlerhöfen am Westerberg sei sehr gut, sagte Jürgen Hohmann von der Bima. Die Häuser werden dem Meistbietenden gegeben. Die Angebote seien " sehr zufriedenstellend". Mehr als die Hälfte der Interessenten kommen nach seinen Angaben aus dem Umland.

Bildtext: An der Ellerstraße in der Dodesheide stehen die ersten zwölf Doppelhaushälften aus ehemals britischem Bestand zum Verkauf. Es werden Festpreise verlangt. Ein Punktesystem soll dafür sorgen, dass vor allem junge Familien zum Zuge kommen können. Fotos: Jörn Martens

Die Durchreiche ist ein Markenzeichen der britischen Wohnungen wie auch die Waschbecken in jedem der drei Schlafzimmer und der spezielle Gasherd in der Küche.

Vom Keller bis ins Obergeschoss in gutem Zustand, sagen die Verkäufer von der Bima. Wer es eilig habe, könne nach wenigen Schönheitsreparaturen sofort einziehen.

Etwas frische Farbe würde schon fast genügen, sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius. Hier durchschreitet er Wohn- und Esszimmer eines Doppelhauses an der Ellerstraße.
Autor:
hin


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