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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Halt am Rosenplatz bleibt auf der Wunschliste
Zwischenüberschrift:
Haller Willem: Kein 30-Minuten-Takt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Um die Entwicklung der Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld ging es in einem Gespräch, das die Initiative Haller Willem (IHW) mit Hans-Joachim Menn, dem neuen Sprecher der Geschäftsführung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), führte. Dabei machte Menn deutlich, dass die LNVG weiterhin dazu beitragen wolle, das Vorzeigeprojekt Haller Willem weiterzuentwickeln.
Vorbereitet werde die Ergänzung des Fahrplans um eine Spätfahrt an Samstagen. Bei der Deutschen Bahn sei bereits wegen eines Trassenangebots angefragt worden. Während die letzten Züge derzeit werktags in Osnabrück um 22.12 Uhr und in Bielefeld um 22.33 Uhr starteten, sei für samstags eine spätere Abfahrt nach 23 Uhr in der Überlegung, um z. B. Kinogängern eine Heimfahrt mit dem Zug zu ermöglichen. Angepeilt werde der Fahrplanwechsel zum Dezember.
Als " noch nicht entscheidungsreif" bezeichnete Menn die Einrichtung des Haltepunktes " Rosenplatz" in der Neustadt. Während die IHW auf kostensparende Effekte durch das Projekt " Soziale Stadt" setzt, verlangt die LNVG konkretere Prognosen hinsichtlich der möglichen Neukunden.
Keine Hoffnungen machte die LNVG auf die Verlängerung des 30-Minuten-Taktes über Bielefeld–Halle hinaus bis Osnabrück. Vielmehr werde die LNVG auf steigende Fahrgastnachfrage mit höheren Platzkapazitäten reagieren. Prüfen will Menn eine Verbesserung der Anschlüsse an den Fernverkehr in Osnabrück und Bielefeld. Hierüber werde er mit den Kollegen des Zweckverbandes Ostwestfalen-Lippe sprechen. Zu Überlegungen in der Stadt Osnabrück zur Einführung einer Stadtbahn riet die LNVG, ein solches Projekt müsse gut überlegt sein und könne nur bei Bündelung aller Kräfte Aussicht auf Erfolg haben.
Hinsichtlich der im Frühjahr 2008 ermittelten Fahrgastzahlen bat der Geschäftsführer um weitere Geduld. Diese befänden sich noch in der Auswertung zur Vorbereitung auf die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über die Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen. Allerdings deute sich an, dass es nach den 1800 Fahrgästen im Jahr 2007 zwischen Osnabrück und Dissen eine weitere Steigerung gegeben habe.


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