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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Atteraner klagen weiter über Krach
Zwischenüberschrift:
Lärmschutz an der Autobahn ein Thema im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Lärm von der Autobahn 1 wird weiterhin als sehr störend empfunden. Das machten Anlieger beim Bürgerforum mit Oberbürgermeister Boris Pistorius in der Atterkirche deutlich.
Nach ihren Erfahrungen könnten auch die Lärmschutzwände den Krach nicht abfangen. Die Probleme sind bekannt: Es sei keine Konversation auf der Terrasse möglich, Schlafen bei offenem Fenster schon gar nicht. Inwieweit der angedachte passive Lärmschutz in Form von Schallschutzfenstern oder Belüftungsanlagen etwas bringe und ob richtig entschieden werde, welche Häuser damit ausgestattet werden, wurde infrage gestellt.
Der Oberbürgermeister zeigte sich verständnisvoll, wies aber darauf hin, dass in der Angelegenheit der Stadt die Hände gebunden seien: Die Baumaßnahmen würden nicht in der Stadt, sondern auf Länder- und Bundesebene entschieden.
Auch bei der gewünschten Verbesserung und Erweiterung der Radwege gab es keine konkreten Lösungen. Charlotte Röttger-Dreisbach vom Fachbereich Städtebau versprach aber zu prüfen, ob diese Anliegen nicht in die städtische Prioritätenliste aufgenommen werden könnten. das gelte auch für die Einrichtung von zusätzlichen Krippenplätzen.
Ein weiteres Ärgernis stellen die frei laufenden Hunde im Leyer-Holz dar. Die Leinenpflicht werde nicht strikt befolgt, klagten Bürger. Kleinere Hunde sollen angefallen worden sein, Besitzer seien sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Brutschutz in den Wäldern nicht bewusst. Hier wurden schärfere Kontrollen und Bußgelderhöhungen gefordert.
Ein weitaus größeres Problem allerdings stelle die unzulängliche Versorgung mit DSL-Internetanschlüssen dar. In den Wohngebieten in Atterfeld sind zahlreiche Haushalte noch immer nicht ans Netz angebunden. Ein neu zugezogener Osnabrücker meinte: " Das ist wirklich schlimm, ich war erschrocken, als ich hier ankam." Stephan Rolfes von den Stadtwerken bat um etwas Geduld: Das Problem sei bekannt. Es liefen Gespräche mit Kabeldienst- und alternativen Anbietern.
Ein Mut machendes Thema hatte der OB zum Schluss noch anzubieten. Für das bundesweite Projekt " Aktiv im Alter" konnten die Anwesenden auf Fragebögen Wünsche äußern, wie und wo das Stadtbild für ältere Menschen verbessert werden könnte.
Autor:
chh


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