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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fische können bald gegen den Strom schwimmen
Zwischenüberschrift:
Fisch-und-Kanu-Pass an der Neuen Mühle ist fast fertig
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Noch schwimmen Hasel, Gründling und Forelle an der Neuen Mühle vor der Außenanlage des Alando Palais vorbei flussabwärts. Bald können sie an dieser Stelle der Hase mühelos wieder umdrehen. Ermöglichen wird das der Fischpass, der hier seit Anfang Februar vom Ingenieurbüro Dütemeyer angelegt wird.
Etwa 10 000 Kunststoff-Borsten sollen den Wasserstrom abbremsen und den Fischen den " Wiederaufstieg" ermöglichen. Deswegen sprechen Experten auch von einer Fischtreppe. Der ökologische Sinn dahinter: Die Fische finden zu ihren Laichplätzen zurück, ihr Bestand wird somit bewahrt.
Unter der technischen Leitung von Ralf Dedden hatte ein Team der Osnabrücker Werkstätten in den letzten drei Wochen die 108 Borsten-Elemente zu 27 Riegeln zusammengefasst und auf die Sohle des Passes angebracht. " Als ich meinen Jungs sagte, wir bauen eine Fischtreppe, dachten sie, ich würde sie veräppeln", erzählte Hartmut Sprengelmeyer, zuständiger Gruppenleiter.
Doch die Beschäftigten Pankratius Holtgreife, Jörg Wasmuth und Harald Buhr informierten sich bald in Dokumentarfilmen. " Was wir noch nicht gemacht haben, ist aber Kanu fahren auf der Hase", sagte Buhr strahlend.
" Wenn der Pass fertig ist, probieren wir das Paddeln sofort aus", lud Stadtbaurat Wolfgang Griesert darauf ein. Die Borsten des Passes an der alten Wehranlage ermöglichen nämlich auch das mühelose Passieren von Kleinbooten. Deswegen wird die Fischtreppe auch Fisch-Kanu-Pass genannt. Mitte Mai soll die Anlage passierbar sein.

Bildtext: Installieren die Borsten für den Fisch-Kanu-Pass: Ralf Dedden, Technischer Leiter der Osnabrücker Werkstätten, Stadtbaurat Wolfgang Griesert, Jörg Wasmuth und Harald Buhr sowie Gruppenleiter Hartmut Sprengelmeyer und Bauleiter Lothar Dütemeyer (von links). Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
chh


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