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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zusammenleben als Alternative zum Pflegeheim
Zwischenüberschrift:
Eindrücke vom Osnabrücker Wohntag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Osnabrücker Wohntag 2009, der von der Initiative Familienbündnis " Zukunft Osnabrück Familie geht vor" am Samstag im Gemeindehaus St. Katharinen organisiert wurde, stand unter dem Motto " Zusammenleben neu gestalten". Verschiedene Osnabrücker und überregionale Initiativen stellten den etwa 80 Gästen ihre Projekte vor.
Die Anzahl der Haushalte mit Familien nur einer Generation, alleinerziehenden Müttern oder Singles steigt stetig an. Durch den demografischen Wandel beeinflusst, suchen immer mehr ältere Menschen alternative Wohngemeinschaften, in denen sie sich Unterstützung im Alltag erhoffen.
" Die Familien zerstreuen sich. Bei uns leben nur noch 40 Prozent auch in Osnabrück oder direkter Umgebung geborene Bürger", erklärte Bürgermeister Burkhard Jasper in seiner Eröffnungsrede. In Osnabrück bereits entstanden sind die Initiativen " Wohnen mit guten Nachbarn" der 1. Osnabrücker Nachbarschaftshilfe," Ökologisches gemeinschaftliches Wohnen im Bestand der britischen Wohnhäuser", " Die Gruppe 9", " Innovatives Miteinander aller Generationen" und " Miteinander wohnen +/- 50".
Oft fehlt es nur noch an einer Baugenehmigung. Ein Wohnprojekt für über 50- Jährige gibt es schon mit " Wohnen und mehr" an der Berningshöhe. Dass es in anderen Städten funktioniert, zeigten die Vorträge von Brigitte Stender über die " Wohngruppe auf dem Kronsberg" in Hannover und von Elisa Fröhlich über den " Hof Eiche 24" in Emsdetten.
" Unsere Bewohner unternehmen viele Dinge gemeinsam. Kinder basteln mit Älteren, die Leute gehen zusammen in die hauseigene Sauna und kümmern sich einfach umeinander", berichtete Elisa Fröhlich. Brigitte Stender erzählte von einer Bewohnerin, die in Hannover mit gemeinsamer Fürsorge vor dem Pflegeheim gerettet worden sei.
Über das geplante Projekt " To Hus" in Bramsche informierte Karola Kuhtz. Rolf Brinkmann referierte über internationale Lebensgemeinschaften: In Dänemark gebe es über 300 soziale und ökologische Projekte. Das Leben für den Einzelnen werde dadurch auch preiswerter.
Unter der Leitung von Walburga Fleige unterstützt das Familienbündnis die alternativen Wohngruppen, hilft Initiatoren und bietet eine Wohntypberatung an.
Kontakt: Bündnis für Familie: 05 41/ 3 23 45 07
Autor:
chh


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