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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der sinnlose Tod der Haie: WWF fordert bessere Gesetze
Zwischenüberschrift:
Vortrag in der DBU: Beifang bedroht viele Meerestiere
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Fisch kommt in vielen Haushalten immer wieder auf den Tisch. Er ist gesund, hat nicht zu viele Kalorien und ist bei Kindern vor allem in Stäbchenform sehr beliebt. Dass nicht nur Fische wie Scholle und Kabeljau nicht nur stark bedroht sind, sondern bei ihrem Fang auch viele kleinere Fische ihr Leben lassen müssen, ist weniger bekannt. Für ein Kilogramm Seezunge müssen beispielsweise bis zu 6 Kilogramm kleinere Fische und andere Meeresbewohner als sogenannter Beifang sterben, warnt der World Wide Fund For Nature (WWF). Beifang sind die Tiere, die während des Fangs mit in den Netzen der Fischer landen. Auch wenn sie anschließend wieder über Bord geworfen werden, überleben die Tiere den Ausflug an die frische Luft meist nicht.
" Der Beifang bringt ganze Bestände schwer in Bedrängnis und belastet den ohnehin empfindlichen Lebensraum Meer enorm. Mehr als drei Viertel aller Fischbestände sind bereits gefährdet. Möchten wir weiterhin Fisch essen, ist ein Umdenken dringend nötig", so der WWF. Politik und Industrie seien gefordert, Gesetze und Fangmethoden umzustellen. Aber auch die Verbraucher seien hier angesprochen, denn auch sie könnten durch ihr Kaufverhalten eine Menge bewirken. Gemeinsam mit dem WWF entwickelte die Fischereiindustrie zum Beispiel ein Siegel, mit dem naturverträglich gefangener Fisch gekennzeichnet ist.
" Mitgefangen Mitgehangen" ist der Titel, unter den WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht ihren Vortrag morgen, 23. April, ab 18.30 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU, An der Bornau 2, Osnabrück, stellt. Vor dem Abendvortrag findet ab 18 Uhr eine kurze Führung durch die Ausstellung " WasserWissen die wunderbare Welt des Wassers" statt.
Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober in der DBU zu sehen. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, freitags von 9 bis 13 Uhr.

Bildtext: Ein kleiner Hai, elend und sinnlos verendet im Fischernetz. Der WWF fordert bessere Gesetze. Foto: Jason Rubens, WWF


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