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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Überschrift:
Städtische Collegien. Oeffentliche Sitzung den 24. Oktober.
Artikel:
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Originaltext:
Ueber die heute stattgehabte gemeinschaftliche Sitzung der städtischen Collegien können wir, da wesentlich neue Sachen nicht vorgekommen, denBericht kurz fassen.
Der erste gestand der Tagesordnung, die bessere Einrichtung der Turnhalle, ist in früheren Sitzungen und Berichtengenügend besprochen, der Magistrat hatte den früheren auf An- und Ausbau gerichteten Antrag jetzt auf den inneren Ausbau, theilweise Bedielung des Fußbodens, Anschaffung besserer Turngeräthe u. dgl., damit zugleich den früheren Kostenanschlag von 1400 .. auf 800 .. beschränkt. Die von Dr. Graff geäußerte Ansicht, eine Bedielung des Fußbodens sei nicht nötig, wurde vom Bürgermeister Miquel und Senator André widerlegt, und in der Abstimmung der Antrag des Magistrats angenommen.
Bürgermeister Miquel brachte sadann die Erbauung des Leichenhaus zur Sprache, und berichtete, daß in der Krankenhauscommission beschlossen, dieses Haus an die hinter dem Krankenhause liegende hohe Mauer zu lehnen; die Kosten belaufen sich auf 1148 .. . Rechne man die Kosten des ersten Bauprojects von 615 .. 10 .. 7.. und den von einigen Bürgern gezeichneten zuschuß von 200 .., so werde man reichlich 330 .. zulegen müssen. Es wurde dieser Bau bewilligt.
Sodann kommt die mehrfach besprochene Vertheilung des an der Eisenbahn belegenen neuen Stadttheils zu Ende. Synd. Detering berichtet, daß in der desfalls von beiden Collegien niedergesetzten Commission nach eingehender Besprechung eine Einigung dahin stattgefunden, daß die Schillerstraße die Grenze bilden, der südlich belegene Theil zu dem zweiten Stadtviertel gelegt, der nördlich belegene Theil bei dem ersten Stadtviertel belassen werden solle. Dieser Antrag wurde mit großer Majorität angenommen.
Bürgermeister Miquel macht aufmerksam darauf, daß bei der langgesteckten Form der Stadt auf den Ausbau in der Breite. Bedacht genommen werden müsse, und daß insbesondere für die Neustadt ein näherer Zugang zum Bahnhofe ein unverkennbares Bedürfnis sei. In dieser Beziehung empfehle sich die Anlage der Gustavistraße, wodurch die Stadt nennenswerthe Kosten nicht erwachsen; vor der Handgenüge, um die Verhandlung mit den anliegenden Grundbesitzern wieder aufnehmen zu können, wenn die Stadt sich bereit erkläre, unter der Voraussetzung, daß die ganze Anlage der Straße ihr convenire, die kosten des Brückenbaues zu übernehmen. In dieser Voraussetzung wurde der Brückenbau bewilligt.
Schließlich wurden die Kosten zu dem Abbruche des Restes des Petersburger Walles bewilligt u. damit die öffendliche Sitzung geschlossen.


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