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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lotter Straße wird Einbahnstraße
Zwischenüberschrift:
Bauarbeiten für die Neugestaltung beginnen Dienstag und dauern anderthalb Jahre
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In fünf Bauabschnitten wird die Lotter Straße zwischen Bergstraße und Gellertstraße umgestaltet. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird über den Kirchenkamp umgeleitet, stadtauswärts bleibt die Lotter Straße einspurig befahrbar.
Von Rainer Lahmann-Lammert Osnabrück. Ab Dienstag wird die Lotter Straße zur Einbahnstraße. Dem stadteinwärts fahrenden Verkehr bleibt dann nur noch eine Umleitung über den Kirchenkamp und die Martinistraße zum Wall. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich anderthalb Jahre dauern.
Eigentlich war die Neugestaltung der Lotter Straße schon vor drei Jahren fällig, nachdem die Stadtwerke die Kanalbauarbeiten in einer Tunnelbaustelle durchgezogen hatten. Damals ohne Verkehrsbeeinträchtigung, um die Geduld der Geschäftsleute und Autofahrer nicht bis ans Limit zu strapazieren.
Doch so glimpflich kommen sie jetzt nicht davon. Wegen der Enge sehen sich die Verkehrsplaner gezwungen, auf dem Abschnitt zwischen Bergstraße und Hans-Calmeyer-Platz eine Spur stillzulegen. Deshalb also die Einbahnstraße. Der Fahrplan der Tiefbauer lässt es aber zu, dass der Verkehr von Dezember 2009 bis März 2010 vorübergehend wieder zweispurig fließen kann.
Dass die Arbeiten mit dreijähriger Verspätung beginnen, ist eine Geldfrage. Weil Bund und Land 60 Prozent der Kosten übernehmen, musste die Stadt erst den Bewilligungsbescheid abwarten. Der liegt jetzt vor, und nun soll alles schnell gehen. Die Gesamtkosten werden übrigens auf zwei Millionen Euro geschätzt.
Als Vorauskommando werden die Stadtwerke die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser und Strom) erneuern und zugleich Leerrohre für die spätere Nachrüstung von Lichtwellenleitern legen. Es folgen die Straßenbauer, die nicht nur die Fahrbahn erneuern, sondern auch ein neues Profil anlegen. Stadtplaner Franz Schürings sprach gestern von einem " anspruchsvollen Gestaltungsziel", das sich von anderen Hauptverkehrsstraßen deutlich abheben werde.
Die Lotter Straße bekommt Gehwege mit beigefarbenen Pflasterplatten, die Parkbuchten heben sich in dunklem Anthrazit ab. Zwischen den Stellplätzen werden neue Bäume gepflanzt kanadische Felsenbirnen, die weiß blühen sollen. Bei der Straßenbeleuchtung haben sich die Stadtwerke auf ein Modell eingelassen, das gegenüber der bisher üblichen Peitschenleuchte wie eine Designerstudie wirkt.
Die Interessengemeinschaft Lotter Straße ist jedenfalls zufrieden. Ihr Sprecher Harald Niemann freut sich auf das neue Bild, das die Straße im Herbst 2010 abgeben wird. Die lange Bauzeit sei zwar eine Durststrecke für die Geschäftsleute, bekennt er: " Aber wir gehen das positiv an!"
Eng wird es für die Tiefbaufirmen, die den Zuschlag erhalten haben. Jeder Tag, der über den Bauzeitenplan hinausgeht, wird mit einer Vertragsstrafe von 0, 1 Prozent der Auftragssumme belegt.

Bildtext:

Zwei Millionen Euro veranschlagt die Stadt für die Umgestaltung der Lotter Straße. Bund und Land beteiligen sich mit 60 Prozent.

Foto: Klaus Lindemann


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