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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Umweltzone ist nur ein "grünes Mäntelchen"
Zwischenüberschrift:
Umweltforum: Innenstadtklima soll durch andere Maßnahmen verbessert werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution kritisiert die Jahreshauptversammlung des Umweltforums Osnabrücker Land als Dachverband der Osnabrücker Umweltverbände die geplante Einführung einer Umweltzone in der Stadt Osnabrück.
Wörtlich heißt es dort: " Die geplante Einführung einer Umweltzone betrachten wir lediglich als grünes Mäntelchen, das kaum Effekte haben wird. Diese wird daher von den durch uns vertretenen Verbänden einhellig abgelehnt."
In krassem Widerspruch zu den Bemühungen, Schadstoffausstöße im Stadtgebiet zu reduzieren, steht laut Resolution der Umgang der Stadt mit dem Individualverkehr: Weitere Parkhäuser in der Alt- und Innenstadt, die zusätzliche Autos in den Stadtkern locken (Altstadtgarage, Parkhaus L + T) seien jüngst genehmigt worden.
Das Umweltforum der Stadt Osnabrück fordert stattdessen in erster Linie Maßnahmen zu einer Verbesserung des Innenstadtklimas. Eine bessere Durchgrünung, einen konsequenten Erhalt der Frischluftschneisen, eine Sperrung oder Regulierung weiterer Straßen im Innenstadtbereich für den gesamten motorisierten Individualverkehr, eine Reduzierung der Zahl der Parkplätze und eine gezielte Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel schlägt das Forum vor. Insbesondere in der Verbesserung des Radwegenetzes und Aufwertung des ÖPNV, wie z. B. durch die Einführung einer Osnabrücker Stadtbahn, sieht es eine größere Chance.
" Solange diese Möglichkeiten nicht in vollem Umfang ausgeschöpft sind, verbietet sich die Einführung einer Umweltzone", heißt es in der Resolution abschließend.
In seinem Jahresbericht wies der 1. Vorsitzende des Verbandes, Andreas Peters, auf die Erfolge des Berichtsjahres hin. Dieses sei durch die weitere intensive Aufbauarbeit des Verbandes als Dachverband der Umweltverbände des Osnabrücker Landes gekennzeichnet gewesen. So sei es beispielsweise gelungen, weitere Mitgliedsverbände zu gewinnen und zwei Ausgaben der Natur- und Umweltzeitschrift " Naturschutz-Informationen" herauszubringen. Ein Schwerpunkt war 2008 die Verbandsbeteiligung nach Naturschutzrecht. " Besonders hervorzuheben ist hier der geplante Bau der A 33-Nord als das in diesem Zusammenhang größte Verfahren, dem nach wie vor unsere volle Aufmerksamkeit gilt", so Peters.
Bei den Vorstandswahlen wurde Andreas Peters in seinem Amt einstimmig bestätigt. Auch Dr. Matthias Schreiber und Michael Weinert bleiben als 2. Vorsitzender und Schriftführer/ Kassenwart im Amt.


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