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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In diesem Jahr weniger Osterfeuer
Zwischenüberschrift:
Städtische Trupps kontrollieren wieder – Vor einem Jahr Bußgelder bis zu 500 Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In Osnabrück wird es in diesem Jahr weniger Osterfeuer geben als 2008. Vielleicht liegt es daran, dass der österliche Brauch von der Stadt scharf reglementiert und kontrolliert wird. Im vergangenen Jahr wurden in 15 Fällen Bußgelder und Verwarngelder verhängt zwischen 40 und 500 Euro.
Das Brauchtumsfeuer hat seine ökologische Unschuld verloren. Und das nicht nur, weil es immer wieder Zeitgenossen gibt, die in den Flammen lackierte Holzbretter, Plastikabfälle und sogar Matratzen entsorgen. Jedes Jahr zu Ostern steigt in Osnabrück die Feinstaubbelastung über den Toleranzwert. Deshalb hat der Fachbereich Umwelt Osterfeuer innerhalb der bebauten Ortsteile und in der Innenstadt generell verboten.
Außerhalb der Siedlungen darf nur mit dem Segen der Stadt Feuer gemacht werden. Das Maximum ist eine Fläche von 25 Quadratmetern. 38 solcher " Großfeuer" hat der Fachbereich Umwelt genehmigt, im Vorjahr waren es 45, wie Bernd Früchel vom Fachbereich Umwelt mitteilte. Dazu kommen die kleineren Feuer, die weniger als vier Quadratmeter Fläche einnehmen. 96 solcher Osterfeuer wurden angemeldet gegenüber 108 vor einem Jahr. Weitere werden nicht dazukommen, denn die Anmeldungen mussten bis zum 20. März beim Fachbereich Umwelt eingehen.
Brennen darf nach den Vorschriften der Stadt lediglich Gehölz- und Strauchschnitt. Behandeltes, beschichtetes und lackiertes Holz ist auf dem Osterfeuer tabu, ebenso jegliches andere Material. An den Osterfeiertagen wird der Fachbereich Umwelt mit zwei Trupps kontrollieren, ob die städtischen Auflagen auch eingehalten werden. Im vergangenen Jahr gab es eine ganze Reihe von Verstößen. Die Umweltkontrolleure stießen auf wilde Brennstellen und entdeckten verschiedentlich Abfälle, die stillschweigend in den Flammen entsorgt werden sollten.
In sieben Fällen setzte die Stadt deshalb Verwarngelder bis zu 40 Euro fest. Schwerere Verstöße ahndeten die städtischen Ordnungshüter mit Bußgeldern. 500 Euro die höchste Summe musste ein Mann berappen, der in mehrfacher Hinsicht unangenehm auffiel. Die Kontrolleure stießen auf eine viel zu große Feuerstelle, in der auch Abfälle brannten. Eine Genehmigung hatte der Mann nicht eingeholt. Darauf angesprochen, erwies er sich bis zuletzt als uneinsichtig.

Bildtext:

Alles unter Kontrolle: Auch in diesem Jahr werden Mitarbeiter der Stadt die Osterfeuer unter die Lupe nehmen.

Foto: Archiv/ Parton
Autor:
rll


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