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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jedes Kind bringt einen Preisnachlass
Zwischenüberschrift:
Baugebiet Franziskanerkloster soll Familien in die Stadt locken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit dreifachen Spatenstichen wurde gestern die Fläche hinter dem ehemaligen Franziskanerkloster zur Bebauung freigegeben. Dort sollen 20 Energieeffizienzhäuser für Familien entstehen. Sie erhalten als finanziellen Anreiz Nachlässe, die sich an der Zahl der Kinder orientieren.
" Ein kleines, aber feines Baugebiet", schwärmte Stadtbaurat Wolfgang Griesert. Die Lage sei durch ihre Nähe zur Innenstadt und zu Ausflugsmöglichkeiten ideal, meinte er.
Die Stadt Osnabrück und die Wohnungsbaugesellschaft Stephanswerk sind Partner bei der Erschließung und Bebauung des etwa 7000 Quadratmeter großen Grundstücks. Ulrich Sarema vom Stephanswerk sagte, die Häuser sollten nach energieeffizienten Gesichtspunkten errichtet werden: " In der Planung werden Dinge enthalten sein, die die Bauherren später nutzen können." Dazu gehören unter anderem Vorrichtungen für Wärmedämmung und Solarzellen. Ziel sei es, einen Energiebedarf von 60 Kilowatt pro Quadratmeter pro Jahr zu erreichen. " Häuser, die in den Siebzigerjahren gebaut wurden, haben einen drei- bis vierfachen Verbrauch", rechnete Griesert vor.
Generalvikar Theo Paul nannte drei Gründe, warum der Bischöfliche Stuhl die Fläche für die Bebauung freigab: den sozialen und ökonomischen Aspekt sowie Nachhaltigkeit: " Osnabrück soll nicht noch mehr Einwohner verlieren." Die Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Anette Meyer zu Strohen, ergänzte: " Wir brauchen noch zigtausend Wohnungen, damit wir die Bevölkerung in Osnabrück halten können."
Familien, die sich in der Nachbarschaft zu einem Studentenwohnheim und der Wärmestube im ehemaligen Franziskanerkloster an der Bramscher Straße ansiedeln wollen, erhalten vom Stephanswerk und dem Bischöfliche Stuhl Unterstützung: Pro Kind werden 10, 20 oder 30 Euro auf jeden Quadratmeter vom Bischöflichen Stuhl nachgelassen, berichtete Lutz Birkemeyer aus der Abteilung Finanzen und Bau. Das Stephanswerk legt zudem einen Baunachlass von 1500 Euro pro Kind drauf. Dies gelte jedoch nur für maximal drei Kinder, schränkte Birkemeyer ein.

Bildtext:

In die Hände spuckten gestern Ulrich Saremba, Anette Meyer zu Strohen, Stadtbaurat Wolfgang Griesert und Generalvikar Theo Paul (von links).

Foto: Gert Westdörp
Autor:
tw


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