User Online: 1 | Timeout: 17:32Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"So was ist nur mit Partnern zu machen"
Zwischenüberschrift:
Felix Gruber organisiert den Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Unter dem Titel " Du willst es wissen!" findet vom 21. bis zum 24. Mai der Bundeswettbewerb " Jugend forscht" in Osnabrück statt. Patin für die Ausrichtung ist dieses Jahr die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Referent Felix Gruber ist für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich.
" Der Donnerstag ist für uns Großkampftag", sagt Gruber, lehnt sich im Stuhl zurück und blickt aus dem Fenster. Vor seinem inneren Auge scheinen sich die Aufgaben zu türmen, die er mit seinen Kollegen von der DBU, vom Zentrum für Umweltkommunikation und den Verantwortlichen vom Verein " Stiftung Jugend forscht" abzuarbeiten hat.
Konzentriert fängt er an zu erzählen. Am Donnerstag, 21. Mai, wird aufgebaut. Dann werden die etwa 200 Teilnehmer des Bundeswettbewerbs ihre Stände in der Osnabrückhalle einrichten. Felix Gruber und sein Team wollen dafür sorgen, dass das reibungslos abläuft.
Dabei geht es nicht nur darum, alles zur Verfügung zu stellen, was die Nachwuchsforscher für ihre Präsentationen benötigen, wie Internet-Anschlüsse, Druckluft oder Wasser. Wenn Klebeband fehlt oder der PC abstürzt, muss ebenfalls jemand helfen, und das reibungslos, auch wenn Feiertag ist.
Die Jungforscher sind die Sieger aus den Landeswettbewerben, die pro Bundesland in sieben mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Gebieten ausgelobt werden. Zuvor mussten sie sich auf regionaler Ebene durchsetzen. Deutschlandweit beteiligen sich jährlich rund 10 000 Schüler an dem Wettbewerb.
Ab Freitag, 22. Mai, präsentieren die Jugendlichen im Bundeswettbewerb ihre Projekte vor der 40-köpfigen Jury. Und das nicht nur einmal: Die Jury wandert in Gruppen durch die Ausstellung, jedes Mal haben die Teilnehmer 30 Minuten Zeit, zu zeigen, was sie können. Das geht so bis Samstagmittag. Dann fällt die Entscheidung. " Es kann sein, dass manche Teilnehmer ihr Projekt noch mal erläutern müssen", erläutert Gruber.
Für die Beratungen muss er an Rückzugsräume denken. Zudem müssen Hotelzimmer und ein Freizeitprogramm organisiert werden, bei dem die Jugendlichen die Dampflokfreunde und die Roboterfußballer der Uni Osnabrück besuchen oder an einem Tanzworkshop mit Michael Hull teilnehmen können. Auch das Wohlergehen der 300 Ehrengäste gehört zu den Aufgaben. Das sind zum Beispiel Leiter der Regionalwettbewerbe.
Für die Öffentlichkeit ist der Wettbewerb ab Samstagmittag geöffnet. Abends folgen im internen Kreis die Verleihung der 50 Sonderpreise und ein Fest im Alando. Am Sonntag übergibt Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Bundessiegern ihre Preise in der Osnabrückhalle.
Zur Organisation sagt Felix Gruber: " So was ist nur mit Partnern zu machen". Dabei denkt er auch an die 16 Schüler des Carolinums, die als gleichaltrige Ansprechpartner für die Nachwuchsforscher da sind.

Bildtext:

Der Bundeswettbewerb " Jugend forscht" findet dieses Jahr in Osnabrück statt. Felix Gruber, Referent der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, sorgt vor Ort für die Organisation. Begonnen hat er damit vor dreieinhalb Jahren.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
Marie-Luise Braun


Anfang der Liste Ende der Liste