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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Besucherrekord im Zoo
Zwischenüberschrift:
Spezielles Programm zu Ostern – Im Mai Grundsteinlegung für das Takamanda-Areal
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Zoo Osnabrück kann einen neuen Rekord verbuchen: Die Eröffnung des unterirdischen Zoos und das gute Wetter lockten rund 50 000 Gäste an. Der Tierpark schreibt damit eine der besucherreichsten Wochen in seiner Geschichte.
Doch nicht nur das ist derzeit Anlass zur Freude. Auch das Vergabeverfahren für die europaweite Ausschreibung für sein neues Takamanda-Areal ist nun abgeschlossen. Die regionale Bietergemeinschaft Boymann/ Scholle unterbreitete das günstigste Angebot und bekam den Auftrag. Der Zoo bleibt damit im geplanten Budgetrahmen von zehn Millionen Euro für das bislang mit Abstand größte Bauprojekt in seiner Geschichte.
Für das Takamanda-Areal ist damit ein weiterer großer Schritt geschafft. " Die Einhaltung des Budgetkorridors war für uns von immenser Bedeutung, weil wir neben Takamanda nun schon an der Finanzierung unserer Taiga-Landschaft arbeiten", erklärte Zoopräsident Reinhard Coppenrath. Diese soll im Jubiläumsjahr 2011 eröffnet werden und wird dann die alte Bärenanlage ersetzen.
Regionale Firmen
Geschäftsführer Andreas Busemann freut sich, dass mit der Bietergemeinschaft Boymann/ Scholle Firmen aus der Region den Zuschlag für den Auftrag erhalten haben: " Der Zoo ist zwar eine überregional bedeutende Einrichtung, fühlt sich aber insbesondere in der Region verankert." Nach intensiven Verhandlungen im Vergabeverfahren ist die Entscheidung jetzt amtlich geworden. " Wir haben mit ganz spitzem Bleistift kalkuliert, um den Zoo bei seinem richtungweisenden Projekt zu unterstützen, und sind sehr stolz darauf, diese faszinierende Erlebniswelt bauen und mitgestalten zu können", resümierten Klaus Scholle und Henrik Boymann.
Die Grundsteinlegung erfolgt am 6. Mai im Beisein von Ministerpräsident Christian Wulff. Er hatte sich persönlich für die Förderung Takamandas aus Mitteln der EU und des Landes in Höhe von fünf Millionen Euro eingesetzt. Die Eröffnung des neuen Areals ist für Mai 2010 geplant.
Die Idee für das Konzept: In Takamanda sollen die Besucher auf Safari gehen. Sie können verschiedene afrikanische Tierarten wie Schimpansen, Paviane, Mangaben, Warzenschweine und Hyänen in gitterlosen, naturnahen und weitläufigen Gehegen beobachten. Takamanda vergrößert den Zoo um fast ein Drittel seiner Fläche.
Höhepunkt ist laut Konzept das afrikanische Dorf Makatanda, das vom Schöpfer des Neue-OZ-Kinderlandes, Jürgen Bergmann, gestaltet wird. Im Zentrum des afrikanischen Krals dominiert ein großes Baumhausdorf, in dem die Kinder durch oberirdische Röhren- und Gangsysteme von Hütte zu Hütte laufen können.
Bongoschaukel
Ein in fast sechs Meter Höhe zwischen die Hütten gespanntes Trampolin soll für Schmetterlinge im Bauch sorgen. Ausrangierte Geländewagen, ein Ölfasslabyrinth und eine große Bongoschaukel werden nach Angaben des Zoos zum Spielen und Toben einladen. Ziegen, Hühner und Esel bilden in der Dorflandschaft mit den Besuchern eine Gemeinschaft. Selbst die Toiletten sollen afrikanisches Flair bekommen. Und ein mit vielen landestypischen Stilelementen verziertes Baumhausrestaurant rundet das Konzept ab.
Eigens zu den Ostertagen hat der Zoo ein buntes Programm geplant. Wer ist wer bei den Kamelen? Was fressen eigentlich Schweinsaffen? Wer lebt in Afrika? Diese und andere Fragen beantworten Zoopädagogen und Tierpfleger während der Feiertage. Kommentierte Fütterungen, Erklärungen der Zoopädagogen oder Führungen durch die Tierhäuser bringen den Besuchern das tierische Verhalten noch näher. Auch im Unterirdischen Zoo wird das Zoo-Team das Anpassungsverhalten der Bodenbewohner und ihre Lebensweise unter Tage erklären.

Bildtext:

Wie macht die Löwenfamilie an Ostern? Die Besucher des Zoos Osnabrück können das am langen Wochenende herausfinden.

Foto: Michael Hehmann


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