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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürger aus Atter fordert Lärmschutzwand statt Lüfter
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Es ist doch sehr erstaunlich, dass die Niedersächsische Landesbehörde bereits zu einem Zeitpunkt, an dem Herr Lüesse noch behauptete, dass alle vorgegebenen Richtwerte eingehalten werden, Berechnungen an mehreren Häusern im Ortskern Atter und in Atterfeld in Auftrag gibt. Nach welchen Kriterien wurden eigentlich diese Häuser ausgesucht? Im Bürgerforum Atter am 23. April 2008 schlug Herrn Lüesse massiver Protest vieler Bürger gegen die Auswirkungen der Lärmschutzwand auf der östlichen Seite der BAB 1 entgegen. Bereits im Mai 2008 wurden mehrere Bürger von einem Ingenieurbüro angeschrieben, dass es im Auftrag der Niedersächsischen Landesbe hörde schalltechnische Untersuchungen erstellt hat. Hierbei wurde festgestellt, dass an den Gebäuden dieser Bürger die vorgegebenen Grenzwerte nachts überschritten werden. Dieses bestätigt doch die Aussagen vieler Bürger in Atter, dass der Lärm von der Autobahn oftmals unzumutbar ist und sich nach dem Bau der Lärmschutzwand verstärkt hat. Besonders bei den Wetterlagen der letzten Wochen war dieses wieder massiv spürbar. Oftmals hatte man den Eindruck, der Verkehr der Autobahn fließt unmittelbar vor dem Schlafzimmer vorbei. Und was bietet die Niedersächsische Landesbehörde dagegen an? Wandlüfter . . . Hier fragt man sich als normaler Bürger, gelinde ausgedrückt, wollen die uns verschaukeln? Wir wollen bei gutem Wetter nachts auch die Fenster aufmachen können, um frische Luft zu bekommen, und keine Wandlüfter einschalten. Der Lärm, der durch die Scheiben dringt, wird dadurch auch nicht abgehalten. Ebenso möchten wir uns auf der Terrasse in angemessener Lautstärke mit Freunden und Nachbarn unterhalten können und nicht gegen den Lärm anschreien müssen. Die Forderung der betroffenen Bürger kann nur lauten, die Lärmschutzwand sowohl in der Höhe (hierfür sind nicht zwingend zwölf Meter erforderlich) als auch in der Länge der Lärmsituation anzupassen und/ oder die Autobahn mit offenporigem Asphalt, dem Flüsterasphalt, zu versehen. Hierüber sollten sich alle betroffenen Bürger in Atter einig sein und ihre Meinung deutlich äußern."
Autor:
Hans-Jürgen Groth


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