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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gesamtschule: Viele Fragen offen
Zwischenüberschrift:
Elternabend im Schulzentrum Eversburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Ratsbeschluss, nun am Schulzentrum Eversburg eine Inte-grierte Gesamtschule (IGS) einzurichten statt an der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS), erfordert eine erneute Elternbefragung. Der Gesprächsbedarf ist groß. Das zeigten die Informationsabende an beiden Standorten. Zahlreich und kritisch fragten die Eltern nach.
Zwar wurden den 5200 Fragebogen für alle Osnabrücker Grundschüler auch Informationen über den neuen Schultyp beigefügt. Dennoch möchten viele Eltern mehr wissen, bevor sie ihr Kreuz auf den Bogen malen. Mehr als 100 Teilnehmer kamen ins Schulzentrum Eversburg.
" Es ist ein Novum in der Geschichte des Osnabrücker Rates, dass er Abstand von seinen Beschlüssen nimmt", gesteht Kulturdezernentin Rita Maria Rzyski ein. Aber in der " Zusammenschau aller Fakten" sei man zu einer neuen Bewertung der Situation gekommen. Die Kosten und die Schullandschaft hätten den Ausschlag gegeben.
Immer wieder fragten die Eltern nach konkreten Details: zur IGS, zum Ablauf, zur Organisation. Schulleiter und Schulverwaltung gaben Auskunft, soweit das möglich ist. Denn auf viele Fragen gibt es noch keine endgültige Antwort: " Zunächst brauchen wir die Ergebnisse der Elternbefragung", erklärt Rzyski. Vieles könne erst danach mit der Landesschulbehörde ausgehandelt und beantragt werden.
Nicht ohne die Eltern
So etwa die Frage, ob ein Ganztagsbetrieb realisiert werden kann. " Wir gehen davon aus, dass es eine Ganztagsschule wird." Auch die IGS-Oberstufe sei " politischer Wille", so Rzyski.
Ferner interessiert die Eltern, ob die IGS zunächst nur mit dem fünften Jahrgang oder zusätzlich mit dem sechsten beginnt. Denn dadurch könnten Schüler, die dieses Jahr in die fünfte Klasse wechseln, 2010 mit in die IGS aufgenommen werden. " Bis zu den Anmeldeterminen an den weiterführenden Schulen muss das geklärt sein. Daher auch die Eile bei den Entscheidungen", erläutert Rzyski.
Die von der Landesregierung beabsichtigte Kürzung auf acht Schuljahre kommentiert Stefan Knoll, stellvertretender Schulleiter der KKS: " Das ist nicht glücklich für die IGS." Aber die Landesregierung habe zugesagt, dass der " integrative Zugang in der Sekundarstufe I nicht verändert werden soll". Zum Anliegen der Eltern, beim Konzept einbezogen zu werden, sagt Gabriele Pinkernell, Leiterin des Schulzentrums Eversburg: " Schule kann man nicht gegen und nicht ohne die Eltern machen." Ihre Unterstützung sei notwendig.
Autor:
gil


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