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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
60 Aussteller beantworten jede Frage
 
Merkel jetzt Schirmherrin
Zwischenüberschrift:
Energiemesse in einer Woche
 
Schub für "Haus sanieren – profitieren"
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Die Energiemesse im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geht am 28. und 29. März in die fünfte Auflage. Der Eintritt ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr frei.
" Wir haben mittlerweile viele Stammbesucher, die jedes Jahr wiederkommen und sich den Termin dick im Kalender eintragen", erklärt Veranstalter Peter Band, Vorstand der Public Entertainment AG. " Das letzte März-Wochenende ist Energiemessen-Wochenende. Das zeigt, dass wir mit unserem Konzept genau richtigliegen", so Band weiter.
Im Laufe der Jahre hat sich die Zahl der Aussteller kontinuierlich erhöht, und auch die Themenpalette hat sich erweitert. ", Energie geht uns alle an′ heißt weitergedacht auch: Energiesparen in allen Bereichen spart nicht nur bares Geld, sondern dient auch dem Klimaschutz", betont der Veranstalter.
Den Erfolg des Messekonzeptes machten die Zahlen der Energiemesse 2008 deutlich: mehr als 60 Aussteller, eine erweiterte Ausstellungsfläche, ein umfangreiches Vortragsprogramm sowie rund 9000 Besucher an den zwei Tagen. " Wir zielen allerdings nicht darauf ab, jedes Jahr aufs Neue unbedingt den Besucherrekord zu brechen. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit unseren Partnern die Besucher kompetent und umfassend zu informieren", stellt Band heraus. Anders als bei vielen anderen Veranstaltungen kämen die Besucher gezielt und mit klaren Fragestellungen, teilweise mit dicken Ordnern und Plänen zur Energiemesse. So geben auch in diesem Jahr wieder mehr als 60 Aussteller Antworten zu den Themen regenerative Energiegewinnung, energetisches Modernisieren und Renovieren, Förderprogramme, Energiesparmöglichkeiten bei Haushaltsgeräten, Finanzierung und Autogas.
" Die Durchführung einer solchen Messe ist nur mit kompetenten Partnern möglich", sagt Band. Die DBU ist bereits seit 2006 als Förderer dabei, seit 2008 sind die Stadtwerke Osnabrück Hauptpartner der Messe. " Wir sind auf diese gewachsenen Verbindungen sehr stolz, denn beide Partner bringen die Messe durch ihre Energiekompetenz entscheidend voran", betont Band. Für die Stadtwerke sei die Förderung der Messe ein wesentlicher Baustein ihres Umweltprojektes KUK (KompetenzUmweltKlima): Die Stadtwerke-Energieexperten werden die Schwerpunkte ihrer Beratung auf die Themen Solarenergienutzung, Heizungsmodernisierung und energiesparende Beleuchtung legen.
Die DBU stellt ihre erfolgreiche Kampagne " Haus sanieren profitieren" in den Vordergrund, bei der geschulte Handwerker kostenlose Energiechecks für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer anbieten. Die Hausbesitzer sollen dadurch motiviert werden, ihre Immobilien energetisch zu modernisieren. Die Partner Stadtwerke und DBU machten zudem einen wesentlichen Besuchervorteil möglich, der Veranstalter Peter Band am Herzen liegt: Der Eintritt ist frei.
Infos und Messeplan als Download gibt es im Internet unter www.die-energiemesse.de.

Bildtext: Über viele Stammbesucher freuen sich die Veranstalter der Energiemesse am 28. und 29. März im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU. Zum fünften Mal steht die Messe im städtischen Veranstaltungskalender. Foto: Public Entertainment

KfW-Zuschuss

Wer jetzt sein Wohneigentum energetisch saniert, erhält von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) neben anderen Hilfen seit dem 1. Januar 2009 zudem einen direkten Zuschuss für Einzelsanierungsmaßnahmen. Dies gilt für die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die bis zum 31. Dezember 1994 fertiggestellt wurden. Für die Dämmung, die Erneuerung von Fenstern oder für das Einbauen eines Brennwertheizkessels erhalten sie eine Subvention von 5 Prozent der Investitionskosten, sofern sie mehr als 6000 Euro betragen. Infos: Karin
Goltz und Herbert Kreke von den Stadtwerken.

Osnabrück. Kostenlose Energie-Checks für Hausbesitzer bieten die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Handwerkmit ihrer Initiative " Haus sanieren profitieren" inzwischen in 9 von 16 Bundesländern an. Anfang des Jahres startete die bundesweite Ausdehnung der Kampagne. Über 6100 Handwerker aus Nord- und Westdeutschland nahmen an Schulungen teil und erhielten von der DBU unabhängiges Infomaterial. Die Betriebe können damit bei ihren Kunden Gutscheine für den kostenlosen Energie-Check verteilen und damit Hausbesitzer für energetische Gebäudesanierungen und mehr Klimaschutz sensibilisieren. Ein Service, der ankommt: " 90 Prozent der von uns befragten Hausbesitzer fanden den Energie-Check richtig gut", freut sich DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde. Die Stiftung fördert das Projekt über fünf Jahre mit jeweils einer Million Euro.
Wie wichtig Bundeskanzlerin Angela Merkel die Programme für mehr energetische Gebäudesanierungen im Rahmen des aktuellen Konjunkturpaketes sind, stellte sie jetzt bei der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München unter Beweis: Sie übernimmt die Schirmherrschaft über die bundesweite Klimakampagne " Haus sanieren profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Handwerks. Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH), übergab der Bundeskanzlerin das Logo der Kampagne. Kentzler: " Das Handwerk hat hier die Chance, seine Kompetenz in einem zukunftsträchtigen Bereich zu beweisen."
Die Bundesregierung hat im zweiten Konjunkturpaket unter anderem die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe für mehr Aufträge im Handwerk ausgebaut. Interessierte Hausbesitzer finden die bislang 7400 Partnerbetriebe für den Energie-Check und weitere Infos unter www.sanieren-profitieren.de.

Bildtext: Angela Merkel, Kanzlerin
Fritz Brickwedde, DBU
Autor:
swa


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