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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vorerst kein Geld für West-Straße
Zwischenüberschrift:
Warten auf Masterplan Mobilität
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Auf dem Papier sieht es so aus, als wäre der Plan für die Entlastungsstraße-West gestorben: Der Rat hat die Planungskosten aus dem Haushalt gestrichen. Doch damit ist die Entscheidung nur auf die zweite Jahreshälfte vertagt worden.
Die Vorplanung, die 180 000 Euro kosten würde, soll eine mögliche Trasse, den Schallschutz und Wirkungen auf die Umwelt untersuchen. FDP und Grüne lehnen die Straße grundsätzlich ab, die SPD ist noch im Meinungsbildungsprozess, die CDU will die Straße zumindest ernsthaft geprüft wissen.
Der Stadtrat beschloss mit den Stimmen von CDU und SPD, dass über die weiteren Schritte im zweiten Halbjahr entschieden werden soll, wenn der Masterplan Mobilität vorliegt. Dabei sollen auch die Folgen eines Ausbaus der Römereschstraße und der neuen Nutzung der Winkelhausenkaserne in Betracht gezogen werden.
Die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, wie ein " drohender Engpass" auf der Straße An der Blankenburg mit dem Anschluss an die A 30 in Hellern vermieden werden kann. Zu prüfen sei auch eine Teilfinanzierung aus Mittel des Gemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG). Auf Anregung der CDU wurde ein weiterer Prüfauftrag in den Beschluss aufgenommen: Die Auswirkungen eines Lkw-Verbots soll untersucht werden.
Katharina Schlattner (CDU) sagte, " auf den ersten Blick scheint die Straße sinnvoll zu sein". Die Entscheidung sei aber noch offen. Volker Bajus (Grüne) und Oliver Hasskamp (FDP) forderten vom Rat, an den Beschluss von 2006 festzuhalten. Der Beschluss besagt, dass die Planungen für eine Westumgehung aufgegeben werden sollen, wenn bis Ende 2008 keine Finanzierung steht. Hasskamp sprach von einem " finanziellen Himmelfahrtskommando".
Geplant ist eine zweispurige Stadtstraße mit Tempo 50 und mehreren Knotenpunkten. Sie würde laut Gutachten weniger dem überörtlichen Durchgangsverkehr dienen, sondern vor allem den Verkehr am Westerberg entzerren.
Autor:
hin


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