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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
NABU fordert vom Landkreis mehr Konsequenz im Landschaftsschutz
Zwischenüberschrift:
Jahreshauptversammlung verabschiedet Resolution: Schutzwürdigkeit rein fachlich überprüfen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat die Jahreshauptversammlung des Naturschutzbundes Osnabrück (NABU) die Kreisverwaltung aufgefordert, " eine ernst zu nehmende, rein fachlich begründete Landschaftsschutzgebietsabgrenzung im Sinne des Gesetzes auf den Weg zu bringen". Alle anderen Interessen wie beispielsweise Forderungen einzelner Gemeinden nach der Freihaltung von Gewerbe- und Wohnbauflächen seien hintanzustellen, teilt der NABU mit.
Weiter heißt es in der Resolution, Grundvoraussetzung sollte eine rein fachliche Überprüfung der Schutzwürdigkeit sein. Dieser Ansatz werde zunehmend durch lokalpolitische Einzelinteressen unterlaufen. Als aktuelle Beispiele nennt der NABU die Herausnahme von aus Naturschutzsicht hochwertigen Flächen beispielsweise in Ostercappeln-Niewedde oder die Freihaltung eines Korridors für die Trasse der geplanten A 33-Nord. Die Gebiete hätten teilweise die höchste europäische Schutzkategorie oder seien geschützte Biotope nach dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz. Wenn jetzt sogar diese Bereiche ausgespart werden sollten, müsse sich der Landkreis Osnabrück fragen lassen, wie ernst es ihm mit der dauerhaften und nachhaltigen Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten sei.
In seinem Jahresbericht wies der NABU-Vorsitzende Andreas Peters auch auf erhebliche Verbesserungen für den Naturschutz bei einer Reihe von Planungsvorhaben hin, die der beharrlichen Arbeit des Naturschutzbundes zu verdanken seien. Auch im praktischen Naturschutz sei man auf einem guten Wege. Als herausragende Beispiele nannte Peters die erfolgreichen Naturschutzprojekte im Venner Moor und auf mehreren Flächen in der Stadt Osnabrück, die jeweils in Kooperation mit der Stadt beziehungsweise dem Landkreis durchgeführt würden.
Bei den Vorstandswahlen wurden Andreas Peters als 1. Vorsitzender, Holger Oldekamp als 2. Vorsitzender, Doris Augustin als Schriftführerin und Andreas Eickhorst als Kassenwart jeweils ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt.


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