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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Anwohner befürchten noch mehr Lärm
Zwischenüberschrift:
Voxtrup: Diskussion über geplanten Edeka-Markt – Pläne vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wird es im nächsten Jahr einen neuen " Nahversorger" in Voxtrup geben? Ein erster konkreter Plan wurde jetzt auf Initiative der örtlichen CDU vorgestellt.
Der Bedarf eines erweiterten " Frische-Versorgers" in Voxtrup sei da, leitete Hermann Hüdepohl (CDU) das sogenannte Bürgergespräch ein. Das bisherige Geschäft im Einkaufszentrum " An der Spitze" könnte in einem größeren Gebäude aufgehen, das zwischen der Autobahn und dem Gartenabfallplatz entstehen soll.
Details des seit zwei Jahren in Voxtrup diskutierten Projekts präsentierte Achim Böhne. Sein Planungsbüro hat den Erschließungsplan aufgestellt, der Grundlage für künftige Beratungen im Stadtentwicklungsausschuss und im Osnabrücker Rat ist.
Böhnes Büro ermittelte, dass rund 17 000 Autos täglich die Meller Landstraße passieren und ein neuer Einkaufsmarkt mit Blick auf die bisherigen Anlieger maximal 2000 Quadratmeter Grundfläche haben dürfe. Um mögliche Bedenken zu verringern, sei eine Größe von 1500 Quadratmetern festgelegt worden. Neben dem Nahversorger soll in einem zweiten Gebäude auch eine Reinigung entstehen, die bislang noch ortseinwärts ihr Geschäft hat.
Mit welchen Lautstärke-Werten künftig zu rechnen sei, wollten die bereits durch Autobahn- und Straßenverkehr lärmsensibilisierten Anwohner wissen. Alle Ermittlungen und Hochrechnungen blieben unter den gesetzlichen Vorgaben, antwortete Böhne.
Ob dennoch nicht Be- und Entladezonen des Einkaufsmarktes verlegt werden könnten, fragten die Anwohner. " Eine sinnvolle Auslegung des Grundstücks bedeutet, dass wir den Markt, der schon weit von der Straße zurückliegt, von seiner Schokoladenseite, sprich dem Eingangsbereich, zeigen müssen", wies Gerhard Höltkemeier von der Edeka-Immobilienservice GmbH die Anfrage zurück. Geplant sei aber eine optisch ansprechende Lärmschutzwand aus Natursteinen, erläuterte Achim Böhne.
Besorgte Stimmen zur Umweltverträglichkeit der geplanten Reinigung in einem Wasserschutzgebiet hörte Investor Markus Klekamp. Das geplante Gebäude liege in einer Betonwanne, meinte er, zudem sei der Ausstoß von Schadstoffen durch neue Maschinentechnik und Verfahren gering sowie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.
Voraussichtlich am 9. Juni wird der Stadtrat über den Plan sprechen und ihn anschließend öffentlich auslegen. " Sie haben dann bis in den August hinein Gelegenheit, alle Einwände und Vorschläge zu äußern, die anschließend von der Verwaltung geprüft werden. Entschieden ist nichts", umriss Burkhard Jasper (CDU) die weitere Entwicklung.
Autor:
steb


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