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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Herhof darf mehr Müll trocknen
Zwischenüberschrift:
Rat genehmigt 105 000 Tonnen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Herhof darf künftig 105 000 Tonnen Müll pro Jahr zu dem Brennstoff Trockenstabilat verarbeiten. Der Rat der Stadt Osnabrück genehmigte jetzt die von der Firma beantragte neue Menge in nicht öffentlicher Sitzung. Mit ausschlaggebend für den Beschluss sei gewesen, so ein Ratsmitglied, dass die Anlage inzwischen reibungslos laufe und durch die Mengenerhöhung ein wirtschaftlicher Betrieb für die Firma ermöglicht werden soll.
Durch eine Regelung hat der Rat auch verhindert, dass Gewerbemüll aus Stadt und Landkreis über private Entsorger billiger abgeliefert werden kann. Dieser Effekt hätte sonst möglicherweise dazu beigetragen, dass die Gebühren für den Hausmüll steigen.
Bisher durfte das Entsorgungsunternehmen 85 000 Tonnen annehmen. Die Menge durfte bei Bedarf um fünf Prozent über- oder unterschritten werden. Der neue Wert stellt eine Höchstgrenze dar und darf nicht weiter überschritten werden. Außerdem hat der Rat festgelegt, dass Herhof nur Müll aus Stadt und Landkreis Osnabrück verarbeiten darf. So soll Mülltourismus ausgeschlossen werden, das Herankarren von Abfall aus anderen Regionen.
Die Anlage wird nicht erweitert. Für die Aufarbeitung des zusätzlichen Mülls reicht die vorhandene Rottebox aus, in der Teile des Mülls kompostiert werden. Durch die Wärme dieses Prozesses verdunstet Wasser, und der Müll wird getrocknet.
Herhof selbst hätte die Obergrenze am liebsten komplett gestrichen gesehen. Das Thema stand bereits im Februar auf der Tagesordnung des Rates, war aber vertagt worden.

Bildtext: Die Herhof-Anlage am Fürstenauer Weg wird nun voll ausgelastet werden können. Foto: Michael Hehmann
Autor:
swa


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