User Online: 1 | Timeout: 16:21Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wo Fichte war, soll Buche wachsen
Zwischenüberschrift:
Mit 18 000 Forstpflanzen werden die Sturmschäden nach Kyrill beseitigt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 10 000 junge Buchen-Setzlinge pflanzen die städtischen Gärtner in den nächsten Wochen: Damit sollen die Lücken geschlossen werden, die der Orkan Kyrill in den Stadtwäldern gerissen hatte.
Auch nach über zwei Jahren sind die im Januar 2007 durch den Orkan Kyrill entstandenen Schäden in den städtischen Wäldern noch immer nicht völlig behoben. Zunächst einmal mussten an die 2000 Festmeter Sturmholz aufgarbeitet werden.
Nach diesen umfangreichen Aufräumarbeiten folgen in diesem Frühjahr die Wiederaufforstungen. Dabei lässt sich die Stadt von Förster Heinrich Nordmeyer fachlich beraten.
Mit insgesamt rund 18 000 Forstpflanzen werden Teilbereiche des Natruper Holzes, des Schinkelberges sowie des Schölerberges bepflanzt, so berichtete Frank Bludau, Leiter des Grünservice im Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe: " Verwendet werden ausschließlich standortgerechte Laubgehölze, wobei die Buche mit 10 000 Stück den Hauptanteil ausmacht."
Weiterhin werden aber auch Bergahorn, Wildkirschen, Eschen und Stieleichen gepflanzt. Damit haben die Stadtgärtner in dieser Woche im Natruper Holz begonnen.
Neben der Wiederaufforstung der brachliegenden Flächen legt Bludau einen Schwerpunkt im Aufbau eines ausgeprägten Waldrandes. Neben ökologischen und gestalterischen Vorteilen schützt ein solcher gestufter Waldrand auch vor Wetterereignissen wie Kyrill. Dadurch, dass der Sturm nicht ungehindert in den Bestand eindringen kann, sondern gebremst oder nach oben abgelenkt wird, können Sturmschäden vielleicht minimiert werden. Neben den Hauptbaumarten sollen dazu in der Strauchzone auch eine Vielzahl heimischer Sträucher wie Wildrose, Schlehe, Hasel und Pfaffenhütchen gesetzt werden. Die anderen städtischen Wälder prüft der Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe derzeit mit dem Ziel, hier ähnliche Waldränder aufzubauen.
Gefördert werden die Wiederaufforstungen vom Land Niedersachsen, vom Bund und von der EU. Mit einem positiven Bescheid der Niedersächsischen Landwirtschaftskammer wurden für die Stadtwälder rund 70 Prozent der Nettokosten bewilligt.

Bildtext: Tausende junge Buchen und andere Forstpflanzen setzen die Stadtgärtner in diesen Wochen in den städtischen Wäldern. Begonnen haben sie gestern im Natruper Holz, wo der Orkan Kyrill besonders stark wütete: Das kleine Luftbild zeigt die Situation vor zwei Jahren. Foto: Jörn Martens
Autor:
fhv


Anfang der Liste Ende der Liste