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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eigenständigkeit erhalten
Zwischenüberschrift:
Gemeinschaftliche Wohnraumberatung nimmt Arbeit auf
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sie wollen ihre Wohnung für das Alter umrüsten? Sie müssen Ihre Wohnung barrierefrei machen? Sie suchen nach anderen Wohnformen im Alter? Dann sind Sie richtig bei der Gemeinschaftlichen Wohnberatung.
Unter diesem Dach haben sich zwei bisher getrennt arbeitenden Angebote zusammengetan: die ehrenamtliche Wohnberatung der Stadt und die Kontaktstelle für gemeinschaftliche Wohnberatung im Familienbündnis " Zukunft Osnabrück Familie geht vor".
Die ehrenamtliche Wohnberatung war 1995 gegründet worden. Ziel ist es, Senioren das selbstbestimmte Leben in den eigenen vier Wänden zu erhalten. Bei der Beratung geht es unter anderem darum, Stolperfallen zu beseitigen oder durch zusätzliche Griffe die Sicherheit in Wohnung und Bad zu erhöhen.
Darüber hinaus bietet die Beratung kleinere Handwerkerdienste: Das heruntergefallene Bild wird wieder aufgehängt, das wackelige Stuhlbein befestigt, die klemmende Schranktür gerichtet. " Alles, was ein Laie selbst erledigen kann", erklärte Horst Knop, der von Beginn an zu den Ehrenamtlichen gehört.
Zweite im Bunde ist die an das Familienbündnis angedockte Kontaktstelle gemeinschaftliche Wohnberatung: Seit Januar 2008 bietet Walburga Fleige einmal wöchentlich eine Kontaktbörse an. Sie richtet sich an alle, die sich für gemeinschaftliches Wohnen für Jung und Alt interessieren, und zugleich an diejenigen, die für sich neue Wohnformen für die Generation 50 plus erwägen.
Zusammengeführt wurden die beiden Angebote von der Architektin Elke Sommerfeld, die sich seit Kurzem bei den Ehrenamtlichen engagierte und dort ein " großes Beratungskapital" entdeckte, dass es ihrer Ansicht nach unbedingt zu erhalten gilt.
Angesichts des wachsenden Anteils von Älteren in der Gesellschaft sei die Beratung zu Fragen der Wohnraumanpassung eine wichtige Zukunftsaufgabe. Anke Stock vom Familienbündnis ergänzte, dass die ehrenamtlichen Berater auch jüngeren Ratsuchenden zur Seite stehen, sofern eine Veränderung der Wohnung aus Krankheits- oder anderen Gründen erforderlich wird.
Termine für Hausbesuche können persönlich oder telefonisch donnerstags während der Sprechzeiten vereinbart werden. Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Wunsch der Berater ist es, durch eine Honorarkraft mehr Telefonzeiten anzubieten. Die Gemeinschaftliche Wohnraumberatung arbeiten mit dem städtischen Seniorenbeauftragten zusammen.
Sprechzeiten: donnerstags, 16 bis 17.30 Uhr, Haus der Gesundheit, Hakenstr. 6,
Telefon 05 41/ 323-41 75
(Anrufbeantworter)

Bildtext: Manchmal sind es Kleinigkeiten, mit denen das selbstständige Leben in der eigenen Wohnung gesichert werden kann. Dazu können zusätzliche Handläufe an den Wänden gehören, aber auch die Entfernung von Stolperfallen wie Brücken. Foto: Archiv
Autor:
S.


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