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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Bima erhofft sich 7,5 Millionen Euro
Zwischenüberschrift:
Paketverkauf der Literatenhöfe an Investoren soll am 24. April beginnen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Kurz bevor die Briten ihre letzten Kasernen verlassen, hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) den Startschuss für das Investorenrennen um das Wohnquartier " Literatenhöfe" am Westerberg gegeben. Für das Paket aus 108 Wohnungen mit rund 7600 Quadratmeter Wohnfläche erhofft sich die Bundeseinrichtung einen Erlös in Höhe von 7, 5 Millionen Euro.
Diese Zahl nannte jetzt Bima-Verkaufsleiter Max Stumpf bei einer Investorenkonferenz in Osnabrück. Bei der Summe handele es sich um " eine von einem Gutachter ermittelte Preisvorstellung", sagte Stumpf vor rund 200 potenziellen Investoren aus dem Bundesgebiet.
Kaum waren diese Worte verklungen, zückten die ersten Immobilienexperten ihre Taschenrechner und begannen ihre Kalkulationen. " Dafür kriege ich ja was am Prenzlauer Berg in Berlin", raunte ein möglicher Investor seinem ebenfalls rechnenden Nebenmann zu. Der war offensichtlich zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen und nickte zustimmend mit dem Kopf.
Aus Einstandspreis von rund 6, 50 Euro pro Quadratmeter plus Renovierung plus Zinsen plus Tilgung plus Nebenkosten kamen die Herren auf einen späteren Mietpreis von rund zehn Euro pro Quadratmeter: " Die spinnen ja", waren sich die beiden in ihrer Meinung einig.
Bevor die beiden Geschäftsleute und andere Investoren ihre Gegenangebote abgeben können, müssen sie allerdings noch ein wenig arbeiten. Stumpf zufolge sollen für die unter Denkmalschutz stehenden Immobilien am 24. April bundesweit Anzeigen geschaltet werden. Innerhalb von acht Wochen, so Stumpf, sollten die Angebote dann vorliegen. " Die Zeit des Handelns rückt näher", so Stumpf, der sich sicher ist, " dass in die Literatenhöfe bald wieder Leben einkehren wird".
Dass es eventuell keine Investoren gebe, könne er sich nicht vorstellen, sagte Stumpf: " Es kann nur sein, dass die Preisvorschläge andere sind."
Immobilienexperte André Adami von der Entwicklungsfirma Bulwiengesa AG bescheinigte den Literatenhöfen Potenzial als ein " Produkt, bei dem Haus zur Miete obendrüber steht". Mit den aus jeweils zwei bis vier Wohnungen bestehenden Immobilien könnten zwei der Zielgruppen befriedigt werden, die derzeit verstärkt nach Wohnraum suchten, so Adami: zum einen einkommensstarke junge Singles, zum anderen Familien mit ein bis zwei Kindern.
Autor:
slx


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