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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Alles – aber kein Wahlkampf"
Zwischenüberschrift:
CDU Westerberg informierte über Westumghueng
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eigentlich habe er gar nichts sagen wollen, sagte Fritz Brickwedde, um dann doch etwas zu den rund 200 Interessierten zu sagen, die jetzt zu einem Infoabend über die Westumgehung gekommen waren.
" Lösen Sie sich von der Vorstellung, es gebe irgendwann im Rat eine Mehrheit für den Tunnel", ließ der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion das überwiegend aus Betroffenen zusammengesetzte Auditorium hinsichtlich einer wie auch immer gearteten Westumgehung wissen. Ansonsten sei er offen für alle Alternativen. Wie es mit der seit den 1940er-Jahren immer wieder diskutierten Straße von der Römereschstraße bis zur Rheiner Landstraße weitergehe, sei derzeit nicht absehbar, sagte Brickwedde: " Die Planungen sind noch nicht einmal in der embryonalen Phase." Daher sei die Veranstaltung auch nicht dazu gedacht gewesen, endgültige Pläne vorzulegen. Vielmehr gehe es um " Alternativpläne und Meinungsbildung".
Zuvor hatte Stadtbaurat Wolfgang Griesert bei der Infoveranstaltung, zu der die CDU Westerberg & Weststadt eingeladen hatte, erneut über den seit Langem unveränderten Planungsstand unterrichtet. Ebenso wenig neu wie die Planungen waren auch die Argumente, die Befürworter und Gegner der mal Westumgehung, mal Entlastungsstraße West genannten Strecke aufführten: Noch mehr Verkehr hier, weniger Verkehr dort. Lkw ja? Lkw nein?
Einig waren sich alle nur darüber, dass irgendwann einmal, und zwar möglichst schnell, eine Entscheidung fallen müsse. " Dann haben wir endlich Ruhe", so ein Diskussionsteilnehmer.
Eine Lanze für eine Westumgehung brach die CDU-Ratsfrau und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Anette Meyer zu Strohen. Die sei nötig zum einen wegen der geplanten Hochschulerweiterung auf den ehemaligen britischen Kasernen und andererseits wegen der neuen Nutzung der britischen Wohnsiedlungen im Komponisten- und im Literatenviertel. Vehement wehrte sich Brickwedde gegen die Anmerkung eines Besuchers, die Infoveranstaltung sei CDU-Wahlkampf. " Das ist alles, aber kein Wahlkampf", so Brickwedde, " soll doch keiner sagen, dass er wegen der Westumgehung so oder so wählt."
Autor:
slx


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