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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Goodbye im Regen
 
Knapp 1300 Wohnungen werden frei
Zwischenüberschrift:
Die Briten ziehen ab.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Der Briten-Abzug wird sichtbar: Immer mehr Wohnungen stehen leer. Vor allem in der Dodesheide und am Sonnenhügel sorgen sich Anwohner, die Wohnblocks könnten sich zu Problemvierteln entwickeln. 1287 Wohnungen werden insgesamt frei, 746 davon besitzt der Bund. Der Markt gerät in Bewegung. Mehrere Hundert Bürger beteiligen sich am bislang größten Planungs-proxess für die Kasernen. Konkret sind nur die Pläne für den Westerberg, wo die Hochschulen expandieren.

Tapfer ertragen die britischen Soldaten den Platzregen, der sich am 19. Juli pünktlich zur großen Abschiedsparade über Osnabrück ergießt.

OSNABRÜCK. Die Briten sagen " bye-bye": Mit der letzten großen Parade " Freedom of the City" nimmt die Armee des Vereinigten Königsreichs am 19. Juli Abschied von Osnabrück. Sie kamen als Besatzerr und gehen als Freunde. " Es geht eine Epoche unserer Stadtgeschichte endgültig zu Ende", sagt Oberbürgermeister Boris Pistorius am Rande der Parade auf dem Marktplatz. Es ist ein bemerkenswertes Zeremoniell, nicht nur wegen seiner historischen Bedeutung: Unaufhörlich prasselt der Regen nieder, den die 500 Soldaten und Musiker der " Band of the ScotsGuards" unter ih-ren Bärenfellmützen tapfer ertragen. Der Zapfenstreich und das Einholen der Fahne fallen allerdings ins Wasser. Am 25. September übergibt Garnisonskommandeur Mark Cuthbert-Brown den Schlüssel für die Quebec-Barracks in Eversburg, am 8. Oktober werden die Belfast-Baracks an der Sedanstraße geräumt. Der Abzug trifft über 500 Zivilbeschäftigte, von denen einige an anderen Standorten weiterbeschäftigt werden. Brigadegeneral Julian Free sagt zum Abschied: " Das Gefühl der Dankbarkeit wird noch stärker werden, wenn wir merken, was wir an Osnabrück hatten."

In der Dodeshelde stehen nach dem Abzug der Briten ganze Wohnblocks leer.


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