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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Die Chancen beim Schopfe packen"
Zwischenüberschrift:
Expertise "Zukunftsstadt 20.30" vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Stadt und Landkreis Osnabrück sollen nach dem Willen der Osnabrücker Wirtschaft ihr Konkurrenzdenken einstellen und in wesentlichen Punkten zusammenarbeiten. Das ist eine der wesentlichen Forderungen des jetzt vorgestellten Projektes " Zukunftsstadt Osnabrück 20.30".
In der vom Verein für Wirtschaftsförderung in Osnabrück (VWO) und der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) initiierten und von der Nord/ LB in Hannover realisierten Expertise sind zehn Felder formuliert, in denen der die Wirtschaft Handlungsbedarf sieht.
Städte beziehungsweise Regionen wie Osnabrück müssten in den kommenden Jahren sehen, dass sie mit Großstädten wie Hamburg, Frankfurt oder München mithielten, nannte Arno Brandt von der Nord/ LB eine der größten Herausforderungen: " Der Standortwettbewerb wird zunehmen." Künftig werde eine Stadt sich nicht mehr mit altbekannten Städten wie Oldenburg oder Münster messen müssen, sondern im Zuge der fortschreitenden Globalisierung mit Konkurrenten wie Mailand oder Manchester, sagte Brandt. Zunehmen werde auch " der Kampf um Köpfe", sprich um gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte.
Um in diesem Wettbewerb bestehen zu können, unterstütze die Wirtschaft die Einrichtung eines Wissensparkes, sagte Unternehmer Hans-Christoph Gallenkamp bei der Präsentation. Generell funktioniere die Zusammenarbeit zwischen den Osnabrücker Hochschulen und der Wirtschaft, Verbesserungen seien jedoch immer möglich, so Gallenkamp.
Unterstützt wurde die Forderung der Unternehmer von IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Harald Schlieck.
Handlungsbedarf sehen die Unternehmer auch beim Ausbau der Autobahnen 30 und 33. Nur so könne die Position Osnabrücks als Logistikstandort gesichert werden.
Oberbürgermeister Boris Pistorius unterstützte das Engagement und den Vorstoß der Unternehmer: Wann, wenn nicht in Zeiten einer Krise, sei es sinnvoll, über den Horizont hinauszublicken?, sagte Pistorius.
Der VWO-Vorsitzende Wilhelm-Dietrich Karmann forderte Stadt und Landkreis Osnabrück sowie die Unternehmer auf, die Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen: " Wir müssen die Chancen beim Schopfe packen."

Bildtext: Ihre Visionen für die " Zukunftsstadt Osnabrück 20.30" präsentierten (v. l.) Arno Brandt, Boris Pistorius, Hans-Christoph Gallenkamp, Marco Graf, Wilhelm-Dietrich Karmann und Harald Schlieck. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
slx


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