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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Berlin schickt Geld für Piesberg-Turm
Zwischenüberschrift:
Anstoß durch Konjunkturpaket
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt will auf dem Piesberg eine Aussichtsplattform bauen, die sich an den Mast einer Windkraftanlage klammert. Die Kosten: 250 000 Euro.
Osnabrück könnte sich diesen Luxus gar nicht leisten, gäbe es das Konjunkturpaket II nicht. Ein Drittel der pauschalen Zuweisungen an die Kommunen ist für " allgemeine Infrastrukturmaßnahmen" vorgesehen, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 25 Prozent beisteuern muss. Berlin stellt weitere Bedingungen: Die Projekte müssen zusätzlich sein und in zwei Jahren umgesetzt werden.
Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt, hat eine Idee aus der Buga-Zeit reanimiert. Auf dem Gipfel des Piesberges soll eine Aussichtsplattform entstehen, für die es so weit das fachliche Auge reicht bislang keine Vorbilder gibt. Die Treppen sollen sich spiralförmig um den Mast einer Windkraftanlage bis auf 20 oder 30 Meter Höhe winden. Das entspricht etwa der Höhe des Stadthauses.
Die Stadtwerke planen drei neue, deutlich größere Windräder auf dem Piesberg. Der Bau der Aussichtsplattform ist davon unabhängig, wie Gerdts betont. Die Doppelspirale ließe sich auch an einem der bestehenden Türme realisieren. Die Plattform bliebe beim Bau an einem der neuen, 108 Meter hohen Masten etwa 30 Meter von den Flügelspitzen entfernt.
Mit einer Gesamthöhe von 210 Metern wäre die Aussichtsplattform der höchste erreichbare Punkt in Osnabrück und böte einen " fantastischen Rundblick bis ins 60 Kilometer Luftlinie entfernte Holland und über den Teutoburger Wald von Bielefeld bis Rheine", sagt Gerdts. Aus seiner Sicht wird die Plattform " der Höhepunkt" eines Besuches auf dem Piesberg werden und den Südstieg, mit dessen Bau im Juni begonnen werden soll, optimal ergänzen.
Mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket II will die Stadt auch den Haseuferweg von der Schlagvorder Straße bis zum Neumarkt bauen. Die Kosten liegen bei 1, 5 Millionen Euro. Das Projekt ist seit Jahrzehnten geplant, konnte aber bislang nicht finanziert werden. Drittes Projekt ist der Bau eines Mehrgenerationenspielplatzes für 400 000 Euro, der möglicherweise im Bürgerpark entstehen soll.
65 Prozent der Gelder, die die Bundesregierung aus dem Konjunkturpaket pauschal an die Kommunen ausschüttet, müssen für die energetische Sanierung von Schulen eingesetzt werden. Diese Mittel schöpft die Stadt voll aus.

Bildtext: Auf dem Piesberg soll mit Geldern aus dem Konjunkturpaket eine Aussichtsplattform entstehen. Die Treppen werden sich um den Mast einer Windkraftanlage winden, wie dieses Computerbild zeigt. Die kleinen Windräder bestehen bereits, das große ist geplant. Grafik: Stadt Osnabrück
Autor:
hin


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