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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Wir lassen uns nicht entmutigen!"
Zwischenüberschrift:
Initiative Haller Willem behält Halbstundentakt im Blick
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Dissen/ GMHütte. Kein Anlass für Überschwang, aber: " Wir lassen uns nicht entmutigen!", das bekräftigte Johannes Bartelt, Sprecher der Initiative Haller Willem, nach einem ersten Sondierungsgespräch zur Taktverdichtung auf dem Streckenabschnitt Halle–Osnabrück.
Vertreter der Anliegerkommunen, der DB Netz, der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO), der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und des Verkehrsverbundes Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) waren der Einladung der Initiative in den Bahnhof Bad Rothenfelde/ Dissen gefolgt. " Wir erwarten zu diesem Zeitpunkt noch keine geöffneten Portemonnaies", schränkte Bartelt ein. Ziel des runden Tisches, der eine Tradition aus der Vorphase der Streckenreaktivierung aufgriff, sei es vielmehr, Orientierung für das weitere Vorgehen zu erhalten.
Positiv äußerten sich dabei die Anliegergemeinden über den Vorstoß der Initiative: " Die Stadt Dissen steht hinter dem 30-Minuten-Takt", machte der stellvertretende Bürgermeister Rainer Marjenau deutlich. Hilters Bürgermeister Wilhelm Wellinghaus unterstrich die Notwendigkeit einer Taktverdichtung: " Viele ortsansässige Firmen holen ihre Gäste vom Bahnhof in Osnabrück ab, um ihnen die Wartezeit zu ersparen. Das sollte eigentlich nicht nötig sein!"
Auch auf den Kur- und Tourismusstandort Bad Rothenfelde könnte sich ein 30-Minuten-Takt förderlich auswirken. Eine Beteiligung an den damit verbundenen Kosten sei für die Gemeinde allerdings nicht zu leisten, machte Bürgermeister Klaus Rehkämper gleichzeitig deutlich.
Und die Investitionskosten sind erheblich: Rund zweieinhalb bis drei Millionen Euro würden allein auf niedersächsischer Seite die erforderliche Einrichtung eines Kreuzungsbahnhofs im Bereich Sutthausen/ Malbergen kosten, erklärte Jürgen Werner von der VLO.
" Wir haben im vergangenen Jahr die 2000er-Marke gerissen!" – diese erfreuliche Mitteilung zur Entwicklung der Fahrgastzahlen war zugleich die einzige positive Nachricht, die Klaus Weisbrich, Bereichsleiter Planung bei der LNVG, für die Kommunen und die Initiative Haller Willem bereithielt. Der durchgehende Halbstundentakt auf der von der Nordwestbahn betriebenen Linie sei nicht zu finanzieren, machte er gleich darauf unmissverständlich klar. " Und die ohnehin geringe Finanzdecke der Träger vonÖPNV und SPNV wird weiter zusammenschmelzen."
Selbst bei einer deutlichen Steigerung der Fahrgastzahlen sei deshalb zunächst an eine Verlängerung der Züge zu denken.
Die Initiative Haller Willem behält den Halbstundentakt trotz der eher düsteren Prognosen weiter im Auge. Deren Vorkämpfer Johannes Bartelt jedenfalls zeigte sich verhalten optimistisch. Schließlich seien vor geraumer Zeit die abwiegelnden Reaktionen auf den ersten Anstoß zur Reaktivierung der Teilstrecke ebenso deutlich gewesen.

Bildtext: Der durchgehende Halbstundentakt auf der Haller-Willem-Strecke ist wünschenswert hinter der Finanzierung jedoch stehen etliche Fragezeichen, so der Tenor unter den Teilnehmern des runden Tisches. Foto: Petra Ropers
Autor:
rop


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