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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Aussichtspunkt aus Holz und Stahl
Zwischenüberschrift:
Turm in Melle könnte zum Vorbild für einen Ausguck auf dem Schölerberg werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Auf der Ottoshöhe in Melle ist im vergangenen Sommer ein Aussichtsturm eröffnet worden. Das rund 28 Meter hohe Bauwerk könnte jetzt als Vorbild für ein vergleichbares Projekt auf dem Osnabrücker Schölerberg dienen.
Heute wird sich der Werksausschuss Grünflächen und Friedhöfe auf Antrag der CDU-Fraktion mit dem Thema Aussichtsturm befassen. In einer Woche berät außerdem der Stadtentwicklungsausschuss. Sollten die Ratsmitglieder in diesen Sitzungen entscheiden, dass die Verwaltung konkrete Planungen aufnehmen soll, würden die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe den Blick erneut nach Melle richten.
Der dortige Turm, der sich in den ersten Monaten als Besuchermagnet erwiesen hat, besteht aus sechs Douglasienstämmen. Außen verläuft eine Stahltreppe. Alle sechs Stufen befindet sich eine kleine Plattform, alle 18 Stufen ein größeres Portal. Diese Anordnung erleichtert nach Ansicht der Verwaltung den Aufstieg, " und bietet auch bei stärkerer Frequentierung die Möglichkeit zu ungestörteren Naturbeobachtungen wie Einblicke in den Kronenaufbau des Buchenwaldes", wie es in einer Beschlussvorlage für die heutige Sitzung heißt.
Diese Architektur würde wohl auch den Vorstellungen des Museums am Schölerberg entgegenkommen, der einen Aussichtsturm gern als Lernort für die Umweltbildung nutzen würde.
Völlig offen sind zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch zwei Fragen. Zum einen müsste auf dem Schölerberg zunächst einmal ein geeigneter Standort für das Bauwerk gefunden werden. Einem Vorschlag des CDU-Ortsverbandes Schölerberg/ Fledder, der das Projekt vergangenen Dezember ins Gespräch gebracht hatte, haben die Stadtwerke bereits widersprochen: Dem Bau eines Gebäudes auf dem historischen Wasserhochbehälter oder in dessen unmittelbarer Nähe stehen nach Ansicht des Unternehmens statische und wasserschutzrechtliche Belange entgegen.
Zum anderen müsste die Finanzierung geklärt werden: Die Verwaltung rechnet mit Baukosten in Höhe von immerhin rund 240 000 Euro. Außerdem seien jährliche Unterhaltskosten von rund 3000 Euro zu veranschlagen, heißt es in der Beschlussvorlage.
Die öffentliche Sitzung des Werksausschusses beginnt heute um 18 Uhr im großen Besprechungsraum des Abfallwirtschaftsbetriebs, Hafenringstraße 12. Bereits um 17 Uhr tagt am gleichen Ort der Werksausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb.

Bildtext: 28 Meter hoch ist der im vergangenen Sommer eröffnete Aussichtsturm auf der Ottoshöhe in Melle. Foto: Gert Westdörp
Autor:
ack


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