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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Was machten Gestapo-Leute nach 1945?
Zwischenüberschrift:
Vortragsreihe zum Kriegsbeginn
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Kulturgeschichtliche Museum will 70 Jahre nach Kriegsbeginn 1939 mit Vorträgen zur Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie und ihrer Zeit anregen. Veranstaltungsort ist mit der Villa Schlikker die einstige Osnabrücker NSDAP-Zentrale.
Am 1. September 1939 begann Hitler den Zweiten Weltkrieg und entfesselte eine bis dahin nicht gekannte Gewalt, die 55 Millionen Tote zur Folge hatte.
Am Donnerstag, 12. März, um 19.30 Uhr hält Dr. Eva Berger den Vortrag " Osnabrück und Euthanasie′". Seit Herbst 1939 wurde der Mord an Menschen legitimiert, deren Leben in der nationalsozialistischen Ideologie als " nicht lebenswert" galt. Der Vortrag umfasst eine Rückschau, die Erklärungsmodelle zur späteren Entwicklung anbietet und thematisiert, warum bis heute die Spuren der " Euthanasie" in Osnabrück kaum wahrgenommen werden.
Am Donnerstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr spricht Dr. Sebastian Weitkamp über " Zentrale des Terrors. Die Geheime Staatspolizei in Osnabrück". Auch in Osnabrück existierte ab 1933 eine Dienststelle der Geheimen Staatspolizei. Sie war verantwortlich für die Durchsetzung vielfältiger NS-Terrormaßnahmen. Nach dem Krieg konnten sich Beamte der Osnabrücker Dienststelle fast nahtlos in die Gesellschaft der Bundesrepublik integrieren. Der Vortrag stellt auch Karrieren einiger ausgewählter Beamter vor.
" Das KZ Neuengamme und Osnabrück: Gedenkstätten und Museen beim Erinnern" ist der Titel des Vortrags von Dr. Frank Jürgensen am Donnerstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr. Das KZ Neuengamme bei Hamburg spielt für Osnabrück eine wichtige Rolle. Gewerkschaftssekretär Fritz Szalinski und Arbeitsamtsleiter Heinrich Groos wurden im KZ Neuengamme ermordet. Zudem stellt der Referent allgemeine Betrachtungen zur museumspädagogischen Praxis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme an.
Am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr hält Dr. Malte Thießen von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg den Vortrag " Der Feuersturm′ als Familiengeschichte: Zum Umgang mit Zeitzeugenerinnerungen an den Luftkrieg". Der Referent berichtet über ein interdisziplinäres Projekt mit Zeitzeugen des Hamburger " Feuersturms" im Sommer 1943.


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