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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
FMO scheint ein Fass ohne Boden zu werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Nach den über 15 Jahren der Planungs- und Genehmigungsverfahren wurde es wirklich an der Zeit, dass letztendlich grünes Licht für die Start-und-Landebahn-Verlängerung am Flughafen Münster/ Osnabrück aus Brüssel kam. Aber in den 15 Jahren hat sich mit der wirtschaftlichen Lage auch das Reiseverhalten der Menschen verändert. Von der FMO-Geschäftsführung ist die Rede von Fernflügen nach Dubai, Asien und gar in die USA. Nur, welcher Reiseveranstalter beziehungsweise welche Fluggesellschaft hat wirklich Interesse, dieses ab dem FMO anzubieten? Selbst wenn die ein oder andere Touristik-Fernzielroute ab dem FMO aufgenommen würde, dann sicherlich wie auch von allen anderen deutschen Flughäfen, nur im ein- bis zweimal wöchentlichen Rhythmus. Linienfluggesellschaften wie die Lufthansa haben an Fernflügen vom FMO sicherlich kein Interesse. Hierfür sind die Drehkreuze Frankfurt und München gedacht und auch hervorragend an den FMO angebunden. Argumente wie, mit der verlängerten Bahn lassen sich dann auch die Kanaren oder Ägypten ohne Tankstopp beziehungsweise ohne den letzten Tropfen Kerosin zu verbrauchen nonstop erreichen, zählen nach 15 Jahren Planung nicht mehr. Hierfür gibt es die neueste Version der Boeing 737-800, die vollbetankt auch kürzere Bahnen für Mittelstrecken nutzen kann und extra von der am FMO dominierenden Air Berlin für die Flughäfen wie Münster/ Osnabrück, Dortmund und Paderborn/ Lippstadt angeschafft wurde. Die für die Bahnverlängerung von den Kommunen, Städten und Landkreisen (auch Osnabrück) als FMO-Gesellschafter erhöhte Kapitalerhöhung auf 46 Millionen Euro scheint ein Fass ohne Boden zu werden. Schade, dass es möglich ist, dass man mit Steuergeldern so leichtsinnig umgehen kann!"

Bildtext: Flughafen Münster/ Osnabrück: Überholt die Wirklichkeit die Ausbaupläne für den FMO? Foto: Archiv
Autor:
Claus Paffrath


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