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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sportvereine dürfen bald in die Kasernen
Zwischenüberschrift:
Hallenmiete von zehn Euro pro Stunde
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Stadtsportbund hofft, dass nach Ostern die Turnhallen und Sportplätze in den britischen Kasernen den Osnabrücker Vereinen zur Verfügung stehen.
" Es kommt Bewegung in die Sache", sagt Ralf Dammermann, Geschäftsführer des Stadtsportbundes. Er dämpft aber zugleich etwaige Hoffnungen von Vereinssportlern, mit den Hallen ein Schnäppchen zu machen. Der Sportbund kalkuliert zurzeit mit einer Hallenmiete von zehn Euro pro Stunde, die Nutzung der Rasen- oder Kunstrasenplätze würde neun Euro pro Stunde kosten. Zum Vergleich: Die Vereine zahlen für die Nutzung städtischer Hallen vier Euro.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die die militärischen Liegenschaften im Auftrag des Bundes verwaltet, hatte den Sportanlagen zunächst keine hohe Priorität eingeräumt. " Es war anfangs schwer, mit der Bima ins Gespräch zu kommen", sagte Ralf Dammermann. Als der richtige Gesprächspartner gefunden war, ging es aber sehr schnell. Die Bima sei dem Sportbund sogar sehr weit entgegengekommen, so Dammermann: " Es wird keine pauschale Miete verlangt, wir müssen nur die Nutzungsstunden bezahlen." Die Bima ist bereit, einen Vertrag mit dem Stadtsportbund abzuschließen, der wiederum die Anlagen an die Vereine vermietet. Gedacht ist zunächst an eine Laufzeit von einem Jahr.
Die Pflege der Freianlagen würde die Stadt übernehmen. Der Fachdienst Sport habe die Bereitschaft signalisiert, bei entsprechender Nachfrage die Rasen- und Kunstrasenplätze " unter angemessenen Konditionen" in Schuss zu halten.
Ralf Dammermann und der SSB-Vorsitzende Wolfgang Wellmann versuchen zurzeit, den Bedarf der Vereine zu ermitteln. Mitte Februar trafen sich auf Einladung des Sportbundes Vertreter von zehn Clubs aus den Stadtteilen Dodesheide, Schinkel, Haste und Gretesch, um über die Nutzung der Anlagen in der Kaserne am Limberg zu sprechen. Am Dienstag, 3. März, findet die nächste Runde mit Vereinen aus Eversburg, Piesberg und Atter statt. Dabei geht es um die Kaserne an der Landwehrstraße. Der OSC hat bereits Interesse signalisiert, die Halle in der Eversburger Kaserne komplett zu übernehmen.
Aber der Teufel steckt im Detail. Der Stadtsportbund muss den Zugang zu den Kasernen regeln. Wahrscheinlich sind Pförtnerdienste nötig, um zu gewährleisten, dass nur die Sportler Zutritt erhalten. Außerdem liegen die Anlagen für viele Vereine " nicht optimal", wie Ralf Dammermann sagt. Die Kinder müssten hingebracht und abgeholt werden.
Bislang gingen " nur schleppend" Hallenwünsche der Vereine beim Sportbund ein. Dammermann will nächste Woche 120 Vereine anschreiben und nach deren Bedarf fragen. " Ende März sehen wir klarer", so der SSB-Geschäftsführer. Danach will der Sportbund entscheiden, welche Anlagen für die Vereinsnutzung infrage kommen. Dammermann: " Wenn es gut läuft, haben wir nach Ostern die Schlüssel in der Hand."

Bildtext: Die Kaserne in Eversburg verfügt über eine moderne Turnhalle, Tennisplätze, einen Kunstrasenplatz und mehrere Rasenplätze. Stadt und Stadtsportbund sind bemüht, diese und andere Anlagen in den britischen Kasernen so schnell wie möglich den Vereinen zur Verfügung zu stellen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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