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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Den Stromfressern auf der Spur
Zwischenüberschrift:
Projekt hilft sozial schwachen Menschen – Langzeitarbeitslose als Stromsparhelfer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das ist ein Projekt, welches eigentlich jedem Haushalt nützlich sein könnte. Mit der Aktion " Stromspar-Check" wollen der Caritasverband und seine Partner jedoch erst mal den Menschen Hilfestellung geben, die nicht auf Rosen gebettet sind.
Die bundesweite Initiative des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen werde vom Bundesumweltministerium mit rund fünf Millionen Euro für insgesamt 59 Standorte unterstützt, sagte Ralf Chojetzki. Der Geschäftsführer der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft präsentierte jetzt das Projektpaket für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, an dem die kommunale Arbeitsvermittlung des Landkreises (Maßarbeit), die Arbeitgemeinschaft für Osnabrück (Agos) und die Klimaschutzagentur Region Hannover beteiligt sind. Und so funktioniert es: Teilnahmeberechtigt sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Sie müssen nur den kostenfreien " Stromspar-Check" wollen und einen Termin vereinbaren, um in den Genuss von zwei Hausbesuchen zu kommen. Im ersten Schritt nehmen die Stromsparhelfer alles genau unter die Lupe die elektrischen Geräte wie Waschmaschinen, Elektroherde, Kühlschränke, Lampen oder Fernseher. Im zweiten Schritt, also bei einem zweiten Besuch, machen sie konkrete Vorschläge zum Stromsparen und überreichen auch Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, TV-Abschalter oder andere Geräte Soforthilfen im Wert von bis zu 70 Euro, um dauerhaft die Stromkosten um möglicherweise 100 bis 200 Euro jährlich zu senken.
Apropos Stromsparhelfer: Nicht nur die teilnehmenden Haushalte können profitieren, auch diejenigen, die ihnen zu mehr Energiebewusstsein und zum Sparen verhelfen. Zwölf Langzeitarbeitslose aus den Reihen der Agos und Maßarbeit seien als " Ein-Euro-Jobber" an das Projekt vermittelt worden, erläuterten Knut-Wilhelm Germeyer für die Agos und Rainer Bußmann für die Maßarbeit. Sie bekämen natürlich vor ihrem Einsatz in den Haushalten eine spezielle theoretische und praktische Einweisung durch Trainer der Klimaschutzagentur. Diese Qualifizierung könne diesen Personen in jedem Fall auch für die berufliche Zukunft eine neue Chance bieten. Im Bereich des Caritasverbandes Frankfurt dort laufe das Projekt schon einige Zeit hätten sich mittlerweile drei zuvor Langzeitarbeitslose als Energieberater selbstständig gemacht.
Interessenten am " Stromspar-Check" (also Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld) sollten sich an die Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft in Bersenbrück, Bahnhofstraße 41, wenden. Ansprechpartnerin ist Olga Schiffner, Telefon 0 54 39/ 80 92 00.

Bildtext: Sind bereits vom Konzept des " Stromspar-Checks" überzeugt und wollen in den nächsten Monaten viele Menschen mit ins Boot holen: die Vertreter des Caritasverbandes und der weiteren Partner. Foto: Gert Westdörp
Autor:
al


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