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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Voxtruper wollen keine Spielhalle
Zwischenüberschrift:
Edeka-Markt wird frei – CDU und SPD kündigen Widerstand an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Gibt es bald eine Spielhalle im Einkaufszentrum " An der Spitze" in Voxtrup? Bislang ist dies lediglich Spekulation, die Ortsvereine der CDU und der SPD bringen sich allerdings bereits in Position gegen eine derartige Einrichtung.
Einziehen soll das Spiel- und Automatencenter wenn es denn kommt in die Räume des jetzigen Edeka-Marktes. Dessen Mietvertrag läuft spätestens 2014 aus. Darüber hinaus will die Einzelhandelskette wenige Hundert Meter entfernt stadteinwärts einen Neubau errichten.
" Nach Voxtrup gehört keine Spielhalle", wendet sich der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und Ratsherr Ulf Jürgens (SPD) gegen eine Ansiedlung des Vergnügungsbetriebs. Zusammen mit der gegenüber liegenden Bowlingbahn wäre das einfach zu viel, meint Jürgens. Schon heute gebe es des öfteren Beschwerden über Jugendliche, die spätabends auf der Straße lärmten. Ein Dorn im Auge seien etlichen Anwohnern auch die Raucher, die aufgrund des Nichtraucherschutzgesetzes vor den Türen der Bowlingbahn rauchten.
Jürgens zufolge stocken die Planungen für das Spielcenter derzeit etwas. Das liege unter anderem an nicht abschließend geklärten Eigentumsfragen. Nach Informationen dieser Zeitung ist einer der Eigentümer der Immobilie ein Tochterunternehmen eines Herstellers von Spielautomaten.
Gegen das Spiel- und Automatencenter richtet sich auch die örtliche CDU und appelliert an die Verwaltung, " im Sinne Voxtrups rechtzeitig aktiv zu werden", schreibt der Ortsvereinsvorsitzende Hermann Hüdepohl in einer Pressemitteilung.
Gewerbe ist möglich
Ob und wie die Verwaltung in diesem Sinne tätig werden kann, ist fraglich. Schließlich handele es sich um ein sogenanntes Mischgebiet, in dem neben Wohnen auch Gewerbe angesiedelt werden dürfe, sagt Franz Schürings, Leiter des städtischen Fachbereichs Städtebau. Das sehe der bestehende Bebauungsplan eindeutig vor. Die Stadt könnte eine mögliche Anfrage zur Errichtung eines Spielcenters nur ablehnen, wenn es eine bestimmte Größe überschritte: " Aber das wäre dort wohl kaum der Fall."
Weiter fortgeschritten als die Planungen für das Spiel- und Automatencenter sind die für einen neuen Edeka-Markt auf der Brachfläche zwischen der A 33 und der Meller Landstraße. Zurzeit werde für das Areal ein Bebauungsplan erstellt, berichtet Schürings. Darüber hinaus gebe es noch Dinge, die mit dem Investor geklärt werden müssten. " Selbst wenn der Bebauungsplan morgen vorläge, würde es noch ein paar Monate dauern", skizzierte Schürings den Zeithorizont bis zu einem möglichen Baubeginn: Näheres werde man wohl erst in der zweiten Jahreshälfte wissen.

Bildtext: Der Lebensmittelladen im Einkaufszentrum " An der Spitze" soll in ein paar Jahren in einen Neubau umziehen. Als Nachfolger ist eine Spielhalle im Gespräch sehr zum Missfallen der CDU und SPD in Voxtrup. Foto: Jörn Martens
Autor:
slx


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