User Online: 1 | Timeout: 24:01Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rat kann Fehlentscheidung noch korrigieren
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" 150 Meter beziehungsweise 180 Meter hohe Windenergieanlagen (WEA) auf dem Piesberg. Schon bei der Bürgerversammlung am 25. November 2008 in der Grundschule Pye hatte man den Eindruck, dass die Errichtung der WEA bereits beschlossene Sache war und eigentlich nie infrage gestellt werden sollte, getreu dem Motto: Wir stellen sie erst einmal auf, und dann sehen wir weiter.′ Stadtwerke und Stadtverwaltung in Einigkeit verbrüdert.
In seiner Mammutsitzung am 10. Februar 2009 hat nun der Rat der Stadt Osnabrück unter anderem der Änderung des Bebauungsplans 517 zugestimmt, das heißt der Errichtung von drei 150 Meter bzw. 180 Meter hohen WEA auf dem Piesberg. Grundlage war die Beschlussvorlage der Stadt Osnabrück vom 7. Januar 2009, die die Anregungen der Bürger lapidar als wesentlich berücksichtigt betrachtet und feststellt, dass es keine Alternativen gebe. Nachbessern kann man ja immer noch.
Andererseits wird dagegen eindeutig festgestellt, dass bei Betrachtung aller Teilaspekte hinsichtlich des Schutzgutes Mensch auch bei Umsetzung aller Vermeidungsmaßnahmen von erheblichen Beeinträchtigungen bei Realisierung der Planung ausgegangen wird, bezogen auf das Schutzgut Landschaftsbild sogar von sehr erheblichen und nicht ausgleichbaren Beeinträchtigungen. Aber das scheinen die Ratsmitglieder wohl nicht mehr gelesen zu haben, sonst hätte man der Änderung des Bebauungsplans nicht zustimmen dürfen.
Aber sie haben ja noch die Möglichkeit, ihre Fehlentscheidung zum Wohle der Bürger in Lechtingen, Haste und Pye zu korrigieren, jedoch wer glaubt schon daran? Sie sind ja nicht direkt betroffen und sitzen zum Teil selbst im Aufsichtsrat der Stadtwerke Osnabrück.
Wer sich gegen diese Vorhaben wehren möchte, muss auf jeden Fall innerhalb von vier Wochen nach Planauslegung am 24. Februar 2009 Widerspruch′ bei der Stadt Osnabrück einlegen, ansonsten verbleibt nur noch die Möglichkeit der Klage vor Gericht."

Bildtext: Leser kritisieren den Ratsbeschluss, auf dem Piesberg Riesenwindräder aufstellen zu lassen. Archiv-Foto: Westdörp
Autor:
Jürgen, Petra Hutsch


Anfang der Liste Ende der Liste