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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Sie wollen mehr Leben im Viertel
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Studenten sollen Heger-Tor-Viertel mit frischen Ideen reaktivieren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Heger-Tor-Viertel galt früher als erste Adresse in der Osnabrücker Altstadt. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert. Jetzt sollen Studenten der Fachhochschule Ideen für eine Wiederbelebung liefern. Und keine Rücksicht auf Denkmalschutz oder Baurecht nehmen.

Mit dem Start des neuen Semesters am Montag kommt auf die Studenten der Osnabrücker Fachhochschule eine ganz besondere Aufgabe zu: die Umgestaltung eines ganzen Stadtviertels. Zumindest auf dem Papier. In diesem Ideen-Wettbewerb gibt es keine Vorgaben, haben die Initiatoren festgelegt. Das sind neben der Fachhochschule die Vermögensberatung Spiekermann und das Architektur-Büro Planconcept. Insgesamt 6000 Euro Preisgeld sollen die Studenten zum Nachdenken bringen.
Oliver Mix, Geschäftsführer von Osnabrück Marketing und Tourismus (OMT), erhofft sich viel von dem Wettbewerb. " Wir sind schon einige Jahre im Heger-Tor-Viertel-aktiv", so Mix. Mit dem Ergebnis ist er allerdings nicht zufrieden. Viele gute Ideen scheiterten bisher an der Umsetzung. So sollten beispielsweise Fahrradständer für die vielen Räder aufgestellt werden. " Aber kein Hausbesitzer wollte sie vor seiner Haustür." Die Bewohner und Eigentümer des Viertels spielen bei der Reaktivierung ihres Wohnumfeldes eine wichtige Rolle, weiß Mix. In der Vergangenheit reichte die Reaktion der Hausbesitzer von " leichtem Desinteresse bis zu voller Zustimmung". Von den Studenten verspricht er sich jetzt ganz neue Ansätze. Seinen historischen Charakter müsse das Viertel allerdings behalten, so Mix. Er wünscht sich mehr " kleine, schnuckelige Läden" in den Straßen, die tagsüber zusätzliche Besucher ins Viertel locken.
Christian Newton, Refernet des Fachhochschul-Präsidiums, wird in den nächsten Tagen kräftig die Werbetrommel für den Ideenwettbewerb rühren. Neben Flyern und Plakaten sollen auch 9000 E-Mails an Studenten auf die Aktion aufmerksam machen.
Wie später die Verwirklichung der Ideen bezahlt werden soll, ist derzeit noch eine der großen offenen Fragen. Newton kann sich vorstellen, dass die Finanzierung durch eine Zusammenarbeit von Stadt und privaten Geldgebern möglich wird.
Vorschläge präsentieren
Im Herbst, so hofft Newton, könnte Stadtbaurat Wolfgang Griesert ausgewählte Vorschläge im Stadtrat vorstellen. Und wenn alles gut läuft, sind ein paar Jahre später die Ergebnisse im Viertel sichtbar. Ende Juni müssen alle Ideen vorliegen, im August tagt die Jury. Wolfgang Griesert wollte sich gestern noch nicht festlegen, ob und wann die besten Vorschläge umgesetzt werden können. " Das hängt sehr von den Ideen ab." Wenn alles passe, sei aber schon nach einem halben Jahr die Umsetzung vorstellbar.
Bewerbungsunterlagen und weitere Infos hält Christian Newton von der Fachhochschule Osnabrück, Telefon 05 41/ 969-20 57, für die Studenten bereit.

Bildtext: Ideen gesucht: Mit Plakaten, Broschüren und E-Mails werben Christian Newton (links) von der Fachhochschule Osnabrück und Sebastian Kotte von der Vermögensberatung Spiekermann unter Studenten für den Ideenwettbewerb. Foto: Egmont Seiler
Autor:
prin


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