User Online: 1 | Timeout: 19:04Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Naturschützer finden 150 Steinkauzpaare allein im Osnabrücker Land
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beachtlich: Rund zwei Drittel aller niedersächsischen Steinkäuze leben im Osnabrücker Land. Zumindest wenn man den landesweit bekannten etwa 250 Bruten die mehr als 150 Paare gegenüberstellt, die Ehrenamtliche in Stadt und Landkreis Osnabrück kartiert haben. Beim zweiten Treffen der Steinkauzfreunde im Kreishaus zeigte sich: Es gibt auch mehr Schützer der kleinen Athene noctua als gedacht.
Der Bestand des Eulenvogels, der offene, beweidete Flächen bevorzugt, beginnt sich in Niedersachsen zu erholen. Wie es um den etwa 18 Zentimeter kleinen Gleiter in der Dämmerung bestellt ist, soll eine landesweite Erfassung ergeben, die in Stadt und Landkreis Osnabrück begonnen hat. Auf Initiative des Wallenhorster Umweltbeauftragten Udo Stangier, der mit Wolfgang Marks den stellvertretenden Geschäftsführer der Naturschutzstiftung für die Idee begeistern konnte, wurde ein Netzwerk eingerichtet. Die Stiftung fördert auch den ehrenamtlichen Naturschutz und stellt beispielsweise Steinkauzniströhren bereit.
Auch die AG Natur am Mettinger Kardinal-von-Galen-Gymnasium mit Leiter Friedhelm Scheel unterstützt das interkommunale Projekt. Jüngst hörten 23 Erwachsene zwei Schülern zu, die ihre erfolgreichen Aktionen präsentierten.
" In Osnabrück haben wir, niedersachsenweit gesehen, einen guten Bestand", sagte der Umweltbeauftragte Udo Stangier. Er wisse, dass viele Eulenschützer Einzelkämpfer seien, daher bemühe er sich, Ehrenamt und behördlichen Naturschutz zusammenzubringen.
Erste Erfolge belegten Akteure, die erstmals dabei waren.Vertreten waren überdies langjährige ehrenamtliche Artenschützer aus Bramsche, Bad Laer, Bad Essen, Bissendorf, Bad Iburg und dem Artland. Deutlich wurde dennoch: Es gibt Betreuungslücken, denn nicht nur Brutpaare müssen gezählt werden, sondern auch Nisthilfen nachgeschaut, gesäubert und gegebenenfalls umgehängt werden.
Ein Diskussionsergebnis: Der Landkreis wird eine Karte mit der Häufigkeit der Vorkommen erstellen.
Wer sich ehrenamtlich um den Steinkauz kümmern möchte, kann sich an Wolfgang Marks wenden, Telefon 05 41/ 501-42 12 oder per E-Mail an marks@ lkos.de.
Autor:
gre


Anfang der Liste Ende der Liste