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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Planmäßig gegen die Bankenkrise
Zwischenüberschrift:
Neue Sitzgelegenheiten am Schloss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit eleganten Parkbänken im Schlossgarten, die gestern feierlich und im Beisein von Oberbürgermeister Boris Pistorius ihrer Bestimmung übergeben wurden, setzt die Stadt ihr Bänke-Konzept weiter um. Aus Kostengründen muss die Sanierung im Schlossgarten über mehrere Jahre gestreckt werden. Gestern wurden zunächst sechs Bänke an der Boulebahn und unter den Kastenlinden erneuert. Der Oberbürgermeister und die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Grünflächen sowie der städtischen Denkmalpflege hoffen, dass die hochwertigen Sitzgelegenheiten lange halten und von Vandalen verschont bleiben.
Der Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe unterhält etwa 1700 Parkbänke im Stadtgebiet. Jährlich stehen 10 000 Euro für die Neuanschaffung von Bänken und Abfallbehältern zur Verfügung. Bei einem Bankpreis von durchschnittlich 400 Euro entspricht das nach Abzug der Kosten für Mülleimer einer Anzahl von 20 Bänken, die jährlich angeschafft werden können. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa 18 Jahren müssten etwa 100 Bänke jährlich angeschafft werden, um den Standard zu halten.
In der Vergangenheit wurde hauptsächlich Eisen und Holz zum Bau von Bänken genutzt. Die in den 50er- und 60er-Jahren eingeführten Plastikbänke werden seit etwa zwölf Jahren nicht mehr verwendet. Restbestände befinden sich verteilt im Stadtgebiet und werden nach und nach ausgemustert. In Absprache mit der Denkmalpflege strebt der Eigenbetrieb Grünflächen langfristig drei Banktypen an. Halbstammbänke mit oder ohne Lehne aus Holz werden für die Außenbereiche und in der freien Landschaft, beispielsweise am Rubbenbruch, in den Erholungswäldern oder entlang von Wanderwegen verwendet. Der Neupreis für diese Bänke liegt je nach Anbieter zwischen 250 und 400 Euro. Historisch anmutende Bänke werden in der Regel an Plätzen mit stadthistorischer Bedeutung aufgestellt. Beispiele sind der Schlossgarten, der Gertrudenberg oder der Herrenteichswall. Die konkreten Bereiche werden zusammen mit der Denkmalpflege festgelegt. Aufgrund der hohen Bankpreise ab 600 Euro aufwärts werden Möglichkeiten gesucht, die Finanzierung über Sponsoren zu erreichen.
Für die übrigen Standorte wird die Bank der weltweit operierenden und in Osnabrück ansässigen Firma Runge (Typs 1801-F1301R) mit Robinien-Holzleisten und Gussfuß favorisiert. Diese Bank gilt als robust und kostet etwa 400 Euro.

Bildtext: Eine sichere Bank (v. l.): OB Boris Pistorius, Ansgar Westermeyer, Georg Bellemeyer, Sonja Rümker, Sabine Kossmann, Hartmut Damerow. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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