User Online: 1 | Timeout: 22:43Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Windräder: Bürger können Pläne einsehen
Zwischenüberschrift:
Ab heute bei der Stadt und im Internet – Auf dem Piesberg sollen drei neue Anlagen entstehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Größer und leistungsfähiger: Die Stadtwerke planen für den Piesberg neue Windkraftanlagen. Ab dem heutigen Dienstag liegen die Pläne öffentlich aus. Zentrale Punkte der vorherigen frühzeitigen Beteiligung waren insbesondere Fragen von Schall und Schatten.
Vier Windräder mit einer Leistung von jeweils 500 Kilowatt sind hier bislang installiert. Sie sollen nun durch drei größere Anlagen ersetzt werden, die jeweils eine Leistung von 1500 Kilowatt erbringen (insgesamt also 4500 Kilowatt und damit 2500 Kilowatt mehr als zuvor). Entsprechend sichtbarer sind die Anlagen: Die Masthöhen liegen zwischen 108 und 138 Metern. Da sie auf unterschiedlichen Geländehöhen aufgestellt werden sollen, würden sie aus größerer Entfernung als gleich groß wahrgenommen, heißt es in den Planungsunterlagen. Die Rotorblätter messen dazu weitere 45 Meter. Die Anlagen seien damit ungefähr doppelt so hoch wie die vorherigen Räder, sagt Stadtrat Wolfgang Griesert. Bei gleicher Laufgeschwindigkeit seien die neuen Anlagen aber eher leiser. In der frühzeitigen Beteiligung, die Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen worden sei, habe es eine Reihe von Rückmeldungen zum Thema Schallschutz und Schattenwurf gegeben, sagt Fachdienstleiter Holger Clodius. Auf die Eingaben sei das schalltechnische Gutachten noch einmal überprüft worden, etwa ob auch alle sensiblen Orte einbezogen worden seien. Zur Feststellung der Belastung seien auch Vorbelastungen durch Sprengungen und Brecheranlage im Piesberg berücksichtigt worden, sagt Griesert. Auch gebe es ein Berechnungsverfahren zum Thema Schatten. Diese Ergebnisse würden ebenfalls mit den Plänen ausgelegt.
Noch vor der Sommerpause könnten die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung in den Rat eingebracht werden. Allerdings kann das zusätzliche emissionsrechtliche Genehmigungsverfahren erst nach Aufstellen des Bebauungsplans abgeschlossen werden, erläutert Griesert. Es sei aber Ziel, die Verfahren noch in diesem Jahr abzuschließen. Die Unterlagen für den Bebauungsplan Nr. 517 " Piesberg" sind bis 24. März im Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer 1) oder unter www.osnabrueck.de einzusehen.
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste