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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Afrikanisches Dorfleben im Zoo
Zwischenüberschrift:
Architekt legt Entwurf für Makatanda vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Während die Arbeiten am Unterirdischen Zoo, der am 25. März eröffnet wird, in die letzte Phase gehen, laufen die Vorbereitungen für die nächsten Großprojekte des Osnabrücker Zoos schon mit Hochtouren an.
Die europaweiten Ausschreibungen für die mit zehn Millionen Euro bislang teuerste Zoo-Anlage Takamanda gehen in das entscheidende Stadium. In Takamanda werden afrikanische Tierarten wie Schimpansen, Paviane, Mangaben, Warzenschweine und Hyänen in gitterlosen, naturnahen und weitläufigen Gehegen präsentiert. Takamanda vergrößert den Zoo um fast ein Drittel seiner aktuellen Fläche. Ministerpräsident Christian Wulff, der sich für die Förderung Takamandas aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes in Höhe von fünf Millionen Euro eingesetzt hatte, hat seinen Besuch zur Grundsteinlegung am 6. Mai in Osnabrück angekündigt. Die Eröffnung Takamandas ist für Mai 2010 geplant.
Besonderer Höhepunkt in Takamanda ist das afrikanische Dorf Makatanda, das vom Schöpfer des Neue-OZ-Kinderlandes, Jürgen Bergmann, gestaltet wird. Aufgrund der " kreativen Einzigartigkeit" habe Makatanda aus dem Ausschreibungsverfahren herausgenommen und direkt Jürgen Bergmann übertragen werden dürfen, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann.
Bergmann stellte jetzt im Zoo seinen überarbeiteten Entwurf vor. Ein Dämonenpfad mit mysteriösen Wassergeistern schützt die Dorfgemeinschaft Makatandas vor den wilden Tieren. Im Zentrum des afrikanischen Kraals dominiert ein großes, afrikanisch gestaltetes Baumhausdorf, in dem die Kinder durch oberirdische Röhren- und Gangsysteme zwischen den Hütten wechseln können. Ein zwischen den Hütten in fast sechs Meter Höhe gespanntes Trampolin sorgt für besonderen Spielspaß. Genau wie ausrangierte Geländewagen, ein Ölfasslabyrinth und eine große Bongoschaukel.
Was wäre ein afrikanisches Dorf ohne Haustiere? Ziegen, Hühner und Esel gehören dazu und bilden mit den Besuchern eine perfekte Dorfgemeinschaft. Ein mit vielen afrikanischen Stilelementen verziertes Baumhausrestaurant rundet den Entwurf von Jürgen Bergmann ebenso ab, wie abenteuerliche afrikanische Toiletten.

Bildtext: Eine einzigartige Spielwelt wird 2010 im Zoo entstehen. Im Herzen der Afrika-Landschaft Takamanda wird nach dem Entwurf von Jürgen Bergmann ein afrikanisches Dorf gebaut. Das Bild zeigt das Modell, das der Architekt im Zoo präsentierte Foto: privat


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