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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Gaspreis runter, Strompreis rauf
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke: Haushalt spart im Jahr 72 Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke drehen an den Preisschrauben für Strom und Gas. Zum 1. April wird der Strom teurer, gleichzeitig sinkt der Gaspreis. Unterm Strich werden die Kunden nach Angaben der Stadtwerke Geld sparen.
Der Gaspreis sinkt um 0, 54 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto, das entspricht einer Senkung von durchschnittlich 7, 3 Prozent. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20 000 kWh zahlt jährlich 108 Euro weniger.
Demgegenüber steigt der Strompreis um durchschnittlich 4, 8 Prozent. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden bedeutet das 36 Euro mehr im Jahr, wie die Stadtwerke errechnen. Zusammengenommen zahlt dieser Durchschnittshaushalt ab dem 1. April 72 Euro weniger pro Jahr.
Beim Strom ist es die erste Preisänderung seit 15 Monaten. Viele Versorger hatten ihre Strompreise bereits zum 1. Januar erhöht. " Diese Preisrunde konnten wir dank unserer guten Einkaufspolitik auslassen und das obwohl die Börsennotierungen zwischenzeitlich um mehr als 60 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen", erklärte gestern Stadtwerke-Vorstand Manfred Hülsmann. Durch den Einstieg in die Stromeigenerzeugung wolle sich das Unternehmen immer mehr von den Großhandelsmarktpreisen abkoppeln. Es sei das Ziel der Stadtwerke, " günstige, faire und verlässliche Preise anzubieten und die Kunden nicht durch ständige Aufs und Abs zu verunsichern", so Hülsmann weiter. Deshalb bieten die Stadtwerke ihren Stromkunden eine Preisgarantie für mindestens zwölf Monate bis Ende März 2010.
Durch die Ölpreisbindung wirkt sich die Entwicklung der Ölpreise mit Verzögerung auf die Gaspreise aus. " Sollte sich der Ölpreis in den kommenden Monaten auf diesem aktuell niedrigen Niveau halten, werden wir die Gaspreise im Laufe des Jahres noch ein weiteres Mal senken können", sagte der Vorstandsvorsitzende. Den Gaspreis hatten die Stadtwerke zuletzt am 1. September 2008 um 15 Prozent angehoben (RWE forderte 27 Prozent mehr

). Zu dem Zeitpunkt kostete ein Liter Heizöl (inkl. Steuer) 84 Cent. Gestern lag der Heizölpreis bei 52 Cent und damit um 26 Prozent niedriger. RWE, wichtigster Versorger im Osnabrücker Umland, hat zum 1. Januar den Preis für eine Kilowattstunde um 0, 5 Cent gesenkt. Das entspricht einem Rückgang um 5, 8 Prozent.

Gas-Wette bleibt spannend

Festpreis-Kunden noch im Vorteil

Osnabrück. Die Gas-Verbraucher, die sich im September vergangenen Jahres für den Festpreis-Tarif entschieden haben, werden auch nach der Preissenkung am 1. April im Vorteil sein.
Nach Berechnungen der Stadtwerke wird ein Durchschnittshaushalt mit Festpreisbindung, der 20 000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, 26 Euro jährlich weniger zahlen.
Über 14000 Erdgaskunden der Stadtwerke das ist jeder Dritte schlugen im September in die Gas-Wette ein. Der Tarif bietet eine Preisgarantie von 13 Monaten und einen Treuerabatt von 0, 2 Cent pro Kilowattstunde. Der Vertrag kann nicht vorzeitig gekündigt werden. Die Festpreiskunden stünden zurzeit besser da, weil sie in den verbrauchsstarken Wintermonaten vom Treuerabatt profitiert hätten, sagte Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer.
Die Wette kann kippen, wenn die Stadtwerke in diesem Jahr noch einmal den Gaspreis senken. Die Festpreis-Kunden sind bis zum 30. September an den alten Tarif gebunden. Ob der Vorteil erhalten bleibt, hängt von Zeitpunkt und Umfang der nächsten Preissenkung ab.
Die Gas-Wette bleibt also spannend. Nur so viel sei sicher, sagte Stadtwerke-Sprecher Hörmeyer: " Wir werden mit unseren Kunden fair umgehen."
Autor:
hin


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