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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sex in der Osnabrücker City
Zwischenüberschrift:
Projekt "Evolution unterwegs"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit den Formen der weiblichen Brust lockt demnächst das Schaufensterprojekt " Sex in the City" Besucher ins Museum am Schölerberg. Was schlüpfrig klingt, ist hochwissenschaftlich gemeint.
Das Projekt gehört zum Programm " Evolution unterwegs" aus Anlass des Darwinjahres und soll Lust auf die gleichnamige Ausstellung machen (Eröffnung: 7. Juni, 11 Uhr). Es ist im Vorfeld (2. bis 30. Mai) in der Innenstadt zu sehen und erklärt, warum die menschliche Frauenbrust rund ist.
In der Ausstellung wird es aber nicht um sexuelle Selektion, sondern um Evolution im Allgemeinen gehen. Das Ausstellungskonzept hat das Museum mit Wissenschaftlern und Studenten der Universität Bielefeld ausgeklügelt. Sie wollen den Besuchern das Prinzip Evolution näherbringen. " Wir haben so die Gelegenheit, unsere Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zu zeigen", sagt Ökologe Dr. Tom Steinlein.
Mit dabei ist auch Prof. Klaus Reinhold. Er hat an der Bielefelder Fakultät für Biologie einen von vier Lehrstühlen für Evolutionsbiologie in Deutschland inne." Evolution bedeutet nicht, dass der Stärkste überlebt", sagt er über die Missinterpretation von Darwins " Survival of the fittest". Die Aussage bedeute, dass die Arten überleben, die die Nischen der Natur am besten nutzen.
Auch das Theater Osnabrück macht mit. Musiktheaterpädagogin Annette Schekahn entwickelt mit Kindern " Ein Stück Evolution" (Premiere im Museum: 22. Mai, 16 Uhr). Schauspieler Thomas Schneider wird am 29. Mai und 19. Juni (jeweils 19.30 Uhr) als Charles Darwin im Museum auftreten. Am 23. Mai um 20 Uhr wird dort außerdem die " Evolutionssymphonie" von Phil Münch uraufgeführt.
Das Museum und die Uni haben mit " Evolution unterwegs" im Sommer bei einem Wettbewerb der Volkswagenstiftung zum Darwinjahr gewonnen. Als eines von acht Projekten fördert die Stiftung es mit 120 000 Euro. Die Ausstellung wird ab Herbst auf Wanderschaft gehen. Norbert Niedernostheide vom Museum am Schölerberg rechnet damit, dass sie mehrere Jahre unterwegs ist.
Charles Darwin, Vater der Evolutionstheorie, wäre heute übrigens 200 Jahre alt geworden.
Autor:
rei


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